Us Oma is villich ‘ne Marke…

8.03.2025 – Omas sünd villich ‘ne Marke… KW 11/25

Poor lustige G’schichten van fräuher:

Oma wör wählen gaohn. Dat har sei all lange nich mehr. Dei Kinner harn ehr aowerrädet, wulln ehr dor uck gern henbringen.
Nä, hen wull sei dor alleine, mit Rad wull sei dor hen. Villich dröp sei jo noch wat toun schnacken.So schmeet sei sick up ehrn Draohtäsel un los güng et.
Dat düerde lange, bit as sei woller köm. Dei Kinner wörn all in Sorge. Aower Oma keek noch gans flügge ut, as sei dor ümme Ecke fägen köm. „Na“, frögen dei Kinner, häss du dat aal vörnänner krägen?“
„Jao, jao“, sä  Oma,“wenn dat bi dei Waohl uck nich einfach wör. Ick wüss nich, wat ick mit dei groten Boukstaoben anfangen schull. Ick häbb KPD wählt, dat mott dei Kaplaon van Dinklage wän – dor bün ick uck noch mit verwandt ..!“
„Dann bün ick“, vertellde Oma wieter, „noch henne wän tou bichten. Ha, un denn Paoter häbb ick anflait’t. Hei hätt mi utscholln, weil ick bicht häbb, dat ick aower ännere Lüe schnackt har. Tou Buße schull ick jeden Dag bit nao dei nächsden Bichte 3 Vater unser,  unsowieter  – bäen.
As ick dunn up`n Trüggeweg wör, sehg ick, dat dor in eine ännere Karken uck Bichte säten wüdd. Ick dor rin, köm uck fors anne Rege, häbb schnell ’n poor bekannte Sünnen affdöschket, un woller rut ute Karken. Siehste – un nu häbb ick aals uppe Rege un bruuk mi dor nich jeden Dag mit rümmeschlaon..!“

Un noch’n poor G’schichten:
ne Oma wedd ut’n brennendet Huus haolt. Dei Füerwehr hölpt ehr uppe Lettern. „Jetzt moss dei Tähn’n tousaom bieten“, mennt ein Füerwehrmann. „Oh Gott“, sägg Oma, „dann man woller trügge, mien Tähn´n leegt noch uppe Kommoude..!“

Oma is tou Beseuk: Dei lüttke Heini packt ehr dauernd anne Hand. „Wat häss du? Worüm dais du dat?“, fraogt Oma. „Dormit man di nich klaut, Oma. Us Papp´n häff sägg, du kunns us staohlen wern..!“

An dei Grenze kummp dei Zöllner dör’n Zug un fraogt gans luut: „Zigaretten, Alkohol, Kaffee?“ Oma mennt gans dröge:“ För mi bitte nur eine Tasse Kaffee…“

Wat sä Oma, as dei Enkelin van himmlische Liebe schwärmde: „Himmlisch? Sowat is gefährlich. Dat is wi bi Sternschnuppen. Touers bisse sien Stern. Un naoher bisse üm schnuppe..!“

Nu seuks se uck all Inbräkers…
Bleumers Oma kunn nich gout seihn. Deswägen läsde Opa ehr dei Zeitung vör. Touers köm dei lessde Siete dran. Verlobungen, Hochtien, Kinnerdöpen, Beerdigungen, usw. Dann köm hei tou denn hiesigen Deil: „Einbrecher gesucht“, läsde hei dor eine Äöwerschrift.
„Oh Gott, oh Gott“, mennde Oma, „wat is dat för’ne Welt. Nu seukse uck all Inbräkers. Off sick dor wull wekke up mell’n dout?“

Omas sünd ‘ne besünnere Marke!

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