In Lutten rieet se uppe Mutten…

22.06.2025/KW26- – In Lutten rieet se uppe Mutten –  Stert in Mund un dann gaiht‘t rund!

Woher kummp dei Schnack? Villich, weil et sick so einfach riemeln lätt. Aower et giff uck lustige G‘schichten dortou. Hier is eine… 
Jan un Hinnerk wörn uppe Birse an sträwen, off dat äöwerhaupt güng, up‘ne Mutten tou rieen mit‘n Stert in Mund. Hinnerk: „So ein Blödsinn. Dat gaiht nich, dor kanns du säggen, wat du wullt.“
Jan: „Willt wi wetten“, sä hei, „ick häbb jüss’n poor Mutten inne Weide loopen. Dor sett ick mi up un wies di dat…“
Gesägg, gedaon. Dei beiden schlüngen sinnig üm Jan sien Huuse tou, nao dei Muttenweide hen. Jan lockde dei Mutten ran un schmeet sick bi ein‘n rückwärts drup.
Dei Mutte verjaogde sick un suusde, sei birsde, dei Muttenweide rund.. Aower Jan leet sick nich affschmieten. Hei versöchde doch glatt, dei Mutte in’n Stert tou bieten.
In denn Moment köm Liese, Jan siene Frou, ümme Ecke. „Wat is denn hier denn los?“, röp sei forts los. Dei beiden Kerls kunn’n dor nix up säggen. Dei ein‘n har nouch tou doun, sick fastetouholln, dei ännere bögde sick vör Lachen.
Dei Mutte aower sehg, dat Liese dei Porten ’n lüttket Stück aopen laoten har, wull dor drocke rut, suusde dor liek up tou – un schmeet dorbi Liese rundaowerkopp bisiet, rin in denn Muttenpoul – un Jan flög dor baoben rup.
As Oma Zettken ümme Ecke köm un dei beiden dor upeinänner leegen sehg, brummelde sei vör sick hen: „Wat is dat vandaoge doch för‘ne wunnerlikke Welt. Wenn ick fräuher mit mien Hermann tougange wull, häbb ick mi aower‘n bäteren Platz utsöcht..!

Kott verklort=kurz erklärt: Mutte=Sau; Muttenpoul=dreckige Pfütze; schlüngen=schleichen; birsde=rennen; affschmieten=runterwerfen; rundaowerkopp=kopfüber; wunnerlikk=komisch verwunderlich; tougange=anfangen…

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