Use Kläönschnacker

Kläönschnack bi dei dei Kerls…  

Dei Middewäken-Kläönschnack is Gesetz! KW 42/24

Middewäken-Nömdag – dei Kerls draopt sick.
Plietschken Fennand, dei gägenaower Poulmanns Gaststaomt waohnt, hang all´ne ganse Tiedlang achtert Fenster un teuwt, off nich buld einer ankummp,
Endlick – Franz kummp anfäuhern. Fennand sett´t sien Hout up, räower aowere Straoten un achtern Franz an inne Gaststaomt:
„Na Franz“, fang Fennand an, „wi sütt´t ut, is ünnerwängs noch aals beinig, off sütt et all wo kläöteriger ut?“
„Soväl ick weit“, mennt Franz naodenklick, „aals noch beinig, sünd blots einige an kräönken. Ick häbb´n Pastor noch draopen, dei häff uck nicks sägg.“
Bernd is rinkaom´n un hätt mithört: „Jao dei, dei draff jo nix säggen. Hars bäter siene Liese fraogt, dei weit üm so mehr. Junge, Junge – mit dat Wief hätt´t Pastor nich einfach..!“
Hermann hätt´et uck mitkrägen: „Aower dei sorgt vör. Du schass et nich glöwen. Dei is so neischkierig, dei hätt bi mi för sick´n Sarg mit Fenster bestellt. Stell di dat maol vör? Sei sä, sei wull wäten, wer dor bi ehr uppe Beerdigung schraide…“
Franz: „Oh Gott, oh Gott, wenn dor Pastor achter kummp…“
Bernd: „Wenn man dat Menschke man´n Kerl anschnacken kunn, dei se maol richdig up´n Pott settde. Kouken Jan hätt´t maol versöcht:   Nö, har har sei sägg, du biss jo´n Witwer. Wenn ick hieraot, dann wick mi denn Kerl sülwes ertrecken.“ 
Nao un nao kaomt dei änneren Kläönschnackers. Uck twei neie Gäste. Ein groten un ein lüttken Kerl. Dei seiht sick nich nur ähnlick, sünnern uck glieker old ut.
Bernd stäck dei Haowern un fraogt denn einen gans driester: „Wi kann dat? Iss dor einer van jou uphört tou wassen?“
Dei Gast is uck nich up´n Kopp fall´n: „Dat ligg doran, weil man sick immer argen mott – aower Lüe, dei dumme Fraogen stellt!“
Wumms – dat hätt säten!  Bernd kick gans verflaogen ut…
Dei beiden kiekt sick´n bäten ümme un sett´t sick an´n Näbendischk. Nao´n lüttke Tied fraogt einer nao, off dat uck´n Wirt giff.
Jan gans upgerägd: „Dat is dei dor achter, dei schlöpp immer tüschkendör. Wenn gi´n Schluck willt, Buddel staiht hier. Beier dor inne Kiste, Gläöser uppe Bord. Waoter giff´t nich. Sons mäöt gi üm hochjaogen.“
Denn Gast is et doch wull leiwer, touers mit denn Wirt tou schnacken un stött´n Paul an. Dei stuff hoch – kummp aower nur langsaom tougange. Dorbi rischket hei sick un riff sick dorbi aal van’n Rügger naon Erse rünner…
Dei Gast kick sick dat´n Tiedlang an, schüddelt mit´n Kopp un fraogt üm touless, off hei Hämmoriden hätt.
Paul gans geschäftlich, aower noch dörnänner, röpp fors inne Käöken rin: „Marie, häbbt wi Hämmoriden?“
„Nä“, kummp et dor trügge, „wi häbbt nur noch dei schwatten Brasil..!“
Dei beiden Gäste staoht dor un wät nich recht, wat se maoken schaölt. Paul is immer noch van´n Patt aowe. Dei ännern kriegt sick vör Lachen gornich woller in.
Marie kummp ute Käöken, riff sick dei Hann´n inne Sackschötten aff un fraogt´n Paul: „Häss du se funn’n?  Dei ligget baoben up Schapp. Teuw, ick haol se.“ Sei kick dei Gäste an: „Woväl wulln gi denn?“
Paul kummp up Tour´n, kick aal hen un her un schellt up Marie in: „Du ollet Wiief, dei willt doch kiene Zigarrn, dei willt -„, hei kick dei beiden gans fraogend an, „wat, äh – wat wulln gi ..?“
Dei beiden schüddelt blots mit´n Kopp, wiest üm denn Vaogel, draiht sick ümme, un gaoht hendaol…
Marie kick gans bestött ut un fraogt dei ännern Gäst: „Wät gi, wat dei menn´n, wat dei häbb´n wulln?“
Dei hollt sick aale denn Buuk vör Lachen un kriegt sick gornich woller in. „Bestimmt nich dat, wat Paul verstaohn hätt“, mennt Bernd, „dat mags häbb´n – aower verkoopen kanns et nich. Hihihi..?“
Jonathan krigg d´all dat Housten bi un mennt: „Marie, dat vergät leiwer. Geit us man drokke´n Schluck in. Sons kriggt dei ännern uck noch dat Housten…“
Gerd lätt siene olle Leier rut: „Up so’n Spaoss mössen wi eigentlick wat Besünners drinken. Paul, wat häss sons noch ünnern Proppen? In Amerikao häbbt wi domaols immer Witzki drunken.“
Willi kick üm grot an: „Du biss uck´n Witz – Whisky heit dat!“
Gerd: „Däöskopp. Witzki heit´t! Biss du in Amerikao wän – off ick?
Mi isset uck egaol“, Willi schüddelt mit’n Kopp. „Ick mag dat Kruut sowiso nich. Us Junge har maol ´ne Flaschke dor van mit bröcht. Kunns nich suupen. Ick sä tou üm, dat geit man use Mutte achtervör…“
Nu kummp dei Doktor tougange: „Dat is Medizin för g´sunne Lüe. Dat mott userein nich pur drinken, dat moss miscken, dat staiht dor aower uck uppe Rücksiet van´n Buddel.“
Willi: „Och wat. Wat dor uppestaiht, is aal utländisch. Dor verstaiht userein doch nix van. Dat is so, at wenn´n Schwien in Läsebouk kick…“
August kummp ankläötern. Mann kann ehm all van wieten hörn. Sien Moped kennt all lange kien Schalldämper mehr.
Naon Tiedlang sägg Bernd: „Wat hätt August denn, sien Knäterkassen püttget immer noch. Kann hei denn nich utkriegen?“
Franz: „Villich gaiht dat nich mehr. An dei Schliepkorn fählt einiges.“
Nu kummp August rin –  in lange blaue Ünnerbüxen!

Un nu wedd’t lustig! Aower dat vertell ick nächstet Maol…

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Dor is wat wohres dran…

KW 39/24 – Schlaue Schnäcke, van aalen wat,
van Hoch up Platt – verklor mi dat…

Träum nicht dein Leben. Lebe deinen Traum…
Dei, dei wat anpackt, kann uck wat fardig kriegen!

Die Macht ist immer lieblos. Liebe selten machtlos…
Wichtig is blots, dat et inne richtige Richtung gaiht!

Die Schule des Lebens kennt keine Ferien…
Dat wedd ein’n immer woller kloor: Man lernt nich ut!

Eine einfache Regel, damit es einem besser geht: Die Ansprüche verkleinern…
Wäs mit dien’n toufräe, dann gaiht di’t uck bäter!

Hast du keine Zeit, bist du ärmer als ein Bettler…
Wenn man vörnänner Tied hätt, is et dat schönste Geschenk!

 Ein schönes Leben kann nur haben, wer aufhört, sich ein besseres zu  wünschen…    
Siehste – geew dat nich maol sowat wi Bescheidenheit? Is wull´n Fremdwort worn!

Menschen sind wie Edelsteine: Man lernt sie kennen, wenn man sie aus der Fassung bringt…
Mamm’ tou ehre Dochter aower ehrn neien Bräögam: Targ üm man eis. Dann lerns’n am bessen kenn´n!

Um eines Menschen Wert zu erfassen, muß du ihn erst über andere urteilen lassen…      
Dann weiß du, wie hei aower di denkt un schnackt, wenn du d´nich bie biss...

Leute, die einen Namen haben, müssen gefasst sein auf Zuschriften von denen, die keinen haben…   
Dei denkt wi dei Immen: „ Dor is Hönig inne Heide!“

Fürchte nicht Feinde, die angreifen, sondern Freunde, die schmeicheln…
So staiht et all inne Bibel: Hüte dich vor Wölfen, die in Schafskleidern zu dir kommen!

Auch Tugenden stecken an…
Aower: Pass up – dei Schuss kann uck nao achtern losgaohn!

Wer auf dem hohen Ross sitzt, hat auf das falsche Pferd gesetzt…
Un: Wer tou hoch kladdert, kann schnell deip fall´n!

Freundschaft, die aus einem Geschäft entsteht, ist besser als´n Geschäft, das aus Freundschaft entsteht…
Dann kannste doun un säggen, watte denkst!

Ist das die beste Erfolgsregel: Dem Kunden immer mehr geben, als er erwartet…
Erfolg up Duur is aower – wenn beide Sieten toufräe sünd!

Hüte dich vor kleinen Ausgaben! Auch ein kleines Leck versenkt ein Schiff…
Mit groten Utgaoben gaiht´t aower schneller..!

Mache Geld zu deinem Gott, und es wird dich wie der Teufel plagen…
Je mehr er hat – je mehr er will – et giff kien Holt mehr!

Wen der liebe Gott einmal bei der Arbeit gesehen hat, dem besorgt er laufend neue…
Wenn einer lacht – lach mit!  Wenn einer sing – sing mit!   Wenn einer arbeitet – laot´n arbeiten!

Wi gout güng mi´t aohne aal dei Lüe, dei mi dauernd wiesmaoken willt, wi schlecht ein dat vandaoge gaiht!

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Kläönschnack bi dei dei Kerls…  

KW 36/24 – Fräuhschoppen bi dei dei Kerls…

Sömmerdag: Nao un nao draopt dei Gäste in. Väle sünd et vandaoge nich. Dat is tou heit…
Aower einige Stammgäste laot sick nich trüggeholln: Pintken Hermann, Kraomers Jonathan, Brow Bernd un Plietschken Fennand.
Uck Kütemeiers Korl, dei olle Doktor Meier is dor. Kütemeier heit hei, weil hei immer klaogt,  dat üm dei Küt kellt…

Pintken Hermann staiht mit hochroen Kopp inne Dörn: „Paul, häss du dat Weer bestellt?  Mein Gott, wat is dat heit. Dor kanns nich gägen schweiten. Dat Waoter löpp ein’n an Eerse daol.“ Hei schmitt sick up’n Stouhl.
Jonathan kummp achteran: „Oh jao. Vandaoge har dei Homisse gout ’n Stünn’n länger düern kunnt. Inne Karken kunns et wull utholln.“
Güng nich“, Franz mischket sick in, „Pastor möss rechter Tied weg. Liese wull’n Puter up Füer  kriegen. Un hei möss denn schlächten. Oh oh, wat dat wull affgäben häff…“
Wat schlächten?“, Kütemeiers Korl maokt grote Oogen, „bi dit Weer?“
Wo weiß du dat denn Franz?“ fraogt Bernd, jüss rinkaom’n, „kicks du bi änner Lüe in’n Pott? Ick wüss gornich, dat du so neischkierig biss.“
Neischkierig säggs du“, Franz schüddelt mit’n Kopp, „du schluss maol woller van di up ännere…
Nä, ick häbb ehr denn Puter verköfft.  Aower ick häbb för di uck noch ein’n. Dei mott nödig weg, un wenn du wullt, käönt wi hier fors dat Geschäft affschluten…“
Jao – haha, ick kenn di. Du biss mi so’n Schlawiner. Bliew du mi mit dien Flatterkraom wäge. Sowat ät ick nich. Ick bruuk wat Öllinget vör’n Schnaobel, am leiwsten Arfkensoppen mit Schwienepötkes!“
Och hör doch up. Du kanns doch bi dit Weer nich an sowat denken“, Jonathan schüddelt mit’n Kopp. „Ick mag uck nu kien Braoen, egaol wovon. Bi us giff dat vanmiddag wat kollet, wat mit Karmelk, Karmeusmeuschken!“
Häbb ick nu nix van“, Gerd fang an tou rukkeln, jaogd sien Präumken hen un her, „Paul wat is, is hier kiene Wirtschaft, krigg wi vandaoge nix?“
Kanns maol woller nich täuwen“, Paul kummp mit’n Buddel anschläpen, „möss ick doch kold holln, häbb jüss noch ut’n Soot haolt. Nu suup un schwieg!“
Köttken Jan fang an klaogen: „Ick har vandaoge gern in’t Hai wullt. Aower Pastor häff et nich affsägg. Har hei gout kunnt. Wi häbbt less Tied Rägen nouch hat. Ick bruuk nödig noch’n bäten Gramm’n. Har ick vandaoge gout weghaolen kunnt.“
Dat kennde ick nich, as ick hier domaols anfüng“, giff Korl dor toubi, „dat Pastor dat Säggen häff, off dor sönndags arbeit’t wern draff.“
Ick weit nich, wat du för’n G’sangbouk häss“, Jonathan maokt ein kruset G’sicht. „Schuss du ellinck wäten, dat staiht all inne Bibel, dat man sönndags nich wat doun schall.“
Bernd mott targen: „Worüm denn? Morgen is uck noch’n Dag. Un Arbeit kanns d‘ uck bi sporn. Vannaomt is doch bi Else Danz.Un wenn’t jung Volk vannacht trügge kummp, schass seihn, dei kriegt diene Hairäökel ut’nänner. Kenns doch vanne Karmste her, hihihi…“
Jan kick üm so vanne Siet an un mennt gans dröge: „Pass du man up, dat du rechter Tied diene Hocken van’n Acker kriggs. Sons gaiht di dat so wi less Johr.“
Fennand kummp d’tüschken: „Nä. nä – blots nich, lessen Sönndag, at et so rängde, bin ick dor noch drokke ünnert Schuur loopen. Junge, Junge – so’n lüttket Dack aowern Kopp is masse wert!“
Dor häbb ick uck nix gägen“, nappkoppde Bernd, „aower wenn dei Bussen dorünner an weddersen kaomt, dann bliff d‘ kien Hocken heile.“
Marie is jüss rinkaom’n un hätt wat mitkrägen: „Oh, oh – ick verstaoht uck nich, wo’t junge Volk sick dei ganse Nacht rümmeschlait.“
Fennand stäck dei Haowern: „Häss recht Marie, bi us wüdd dat fräuher nich so laote. Wenn wi uppe Freite wör, häbbt wi fors sägg, wat wi wulln, dann har’n wi dor denn gansen Aobend kien Kieken mehr nao!“
Aale lacht. Aower Maries Gesicht ? Oha – Fennand, gaoh leiwer in Deckung!
Marie treckt aff, kummp aower fors mit’n dullen Kopp un’n Emmer vuller Buddels woller rin: „Hier häbb gi jou Suupen. Ick bruuk nu denn Soot, mott nödig denn Schmaontpott rinhangen“, schnaud sei.
„Paul“, ehre Stimm’n wedd noch luuter, „weiß du wo dei Botterkarn is? Du moss glieks noch tougange. Wi bruukt Bottern.“
Paul wedd d’dull bi: „Un wi bruukt di hier nich. Scheer di inne Käöken. Dei Botterkarn staiht doch bi us noch immer inne Melkkaomern. Seih tou, dat du dor mit wess. Junge,  Junge – wat man mit so’n Wief beläwen mott…“
Dei Gäste häbb sick dat koppschüddelnd mit anhört. Tüschkendör is Korl, dei olle Doktor, rinkaom’n: „Ja Paul, för sücke Patienten har ick fräuher immer’n gouen Raot: Hieraoten – dann werd’t se täsig!“
Fennand wedd fors iwerig: „Jao, jao – Paul, dann schnieder ick di ’n feinen Anzug, dormit du uck gans plietschk utsüss.“
Paul knuffelt för sick hen: „Dat fählt uck noch, dat se mi nachts tou Balge kummp. Reicht mi, dat se daogs aower üm mi rümme zierst.“
Naon Tiedlang kummp Franz hoch: „Paul, sünd dor noch Buddels in’n Emmer? Drokke her, bevör dat Wark warm wedd un wi bit Drinken noch mehr schweiten mäöt!“
Ja, un dormit dat Wark nich verkummp: Nich lange schnacken – Kopp in’n Nacken..!

Wenn du anfangs Wien tou drinken, denk immer – an den Maond:
Mit ein Viddel fanngs de an, dann dat tweite, dann dat drütte, un nao dat veierte bisse vull!

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Stoppelmarkt…

KW 34/24 – Stoppelmarkt…

Wenn dei Wind woller aower dei Stoppeln waihde, Harms Gerd sick jümmers bannig fraide. Dei Arnte wör inne, dat mög hei liern, un dann Erntedank up´n Stoppelmark fiern…

Dor dö hei sick uck recht wat günn´n, poor Schlücksen mehr, göt hei sick binn´n. Un uck siene Liese har dor gornix gägen, wenn hei´t nich tou dull har dräben…

Up`n Veihmarkt har hei up´n Äsel born, denn wörn sei, Gott sei Dank, noch los woller worn. Doch less Johr, dor wört´n grot Mallör, dor stünd hei mit´n Zägenbuck inne Dör…

Nu reicht et, har Liese dunn beschlaoten, du kenns mit Brammwien doch kien Maoten. Du bliffs bi Huus, sä sei reguros, maondaogs kummps du nich mehr los…

Sei passde up, wör uppe Hut, doch ehr schlaue Gerd, kneep einfach ut. As sei schmorns köm ut‘ n Melkestall, wör hei aower alle Barge all…

Teuw eis, dachd´ sei, geew sick´n Ruck, wat hei kann, dat kann ick uck.

Schnell ümmetrocken, düerde nich gans lange, hen nao´n Markt, un gornich bange, fünd man se anne Theke weer, drünk beide Gänge, Schluck un Beer…

Un wenn sei har uck masse Mout, dat güng aower nich gans lange gout, dor wirkde all dat geistig Gemisch, un Liese leeg buld ünner´n Dischk…

Doch Gerd, dei har all seihn den Schaoen, haolde schnell sick eine Schuuvkorn, fix ehr hinupp un schwuppdiwupp, schöw hei dormit nao´n Huuse up…

Dat Gelächter wor jo grot, doch dat har aal´n sinnigen Dot, dat dö um ellink gornich kelln, vandaoge kunn Liese, üm nich mehr utschelln…

Un wat sägg us dei Geschich’t: Aowere Stränge schlaon, dat gaiht nich. Wat nich verdrägen kanns, schass laoten, Fiern jao,  aower – mit Maoten!

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Jung un Old…


KW 32/24 – Jung un Old – Grillen, Deil 4   

Dei Öllern sünd in Urlaub. Dei Kinner, häbbt Oma un Opa toun Äten inlaoen. Vandaoge sünd se buuten an grillen.

Dei Stimmung wedd bäter, weil Oma nu dat Kommando aowernimmp:
„Kinner, Lüe, ick mag et nich mehr hörn. Laot us doch maol van wat änneres schnacken. Ick weit wat. Häbbt gi vandaoge all dei Zeitung läsen..? Nä..?“
Oma kick rundümme: „Stellt jou vör, dor hätt doch ein´n van dei Zeitungsheinis  denn Sänger Fredi fraogt, of hei van üm ein Inderwief  kriegen kunn. Hannelt dei nu mit sükke Froulüe?“
Aale kiekt Oma fraogend an. Un Oma rattert wieter: „Ja – un dann is hei noch so driester un fraogt, off dei Sophia Loren, dei Schauspälerin, ein´n Renn- of round´n Fuss, off sowat ähnlick, har.?! 
Also wücklich…“
Dei Kinner sünd gans verdattert un käönt dor gornix mit anfangen, bit at Frieda luuthals anfang tou lachen: „Ick weit, wat du menns Oma.“ Sei rischket sick up: „Oma, dei Reporter wull sick mit Fredi ünnerholln.Up englisch fraogt man dann nao ein In-terv-jou. Dat schriff man Interview, hätt aower mit Inderwiewer, off wat du dorut verstaohn häss, nix tou doun.
Oma, Oma, un dann sägg man uck nich Renn- of run´n Fout, sünnern man schriff Rendezvous un sägg Ron di wu..! Dei Reporter wull wäten, off dei Fredi mit dei Sophia Lorén ein Techtelmechtel off sowat hat har. Also Oma, hör tou, man sägg Ron-di-wu un fraogt nao ein In-terv- j o u !“
Oma is gans dörn Wind: „Wat säggs du – jou?“, fraogt sei upgerägd, „hätt hei jou uck fraogt..? Kinners, nu laot jou doch nich mit sükke Kerls in. Dei willt doch blots…“
„Stopp, dat reicht!“, nu wedd´t Erna touväl, „du brings aals dör´nänner Oma. Ät eis. Wi käönt glieks wieterschnacken.“
„Goue Idee“, mennt Opa, „wat schert us uck dei olle Buck? Ick glöw, dei is noch öller as ick. Laot us doch leiwer van dei lüttke Leni schnacken… Houh-houh, wenn´ck dei seih un singen hör, dann wedd mi jümmers  gans warm üm´t Hätte!“
Dat bring aower Oma noch woller trügge: „Nä, na, dei mag ick nich mehr. Wat dei dor lessdens eis vertellt hätt.?! Sä doch glatt, sei har all öfter´n aopen Eers hat. Sowat doch uck, sowat sägg man doch nich… Ick häbb mi buld wat schämt. Dei Reporter is dor gornich up ingaohn. Wüss dor uck bestimmt nix up tou säggen..“
Dei Kinner kiekt eis woller gans verdutzt, bit Frieda et woller kapiert, wat Oma dor mit mennt: „Oma, Oma – wat häss denn dor woller verstaohn?
Dat bedütt doch gans wat änners. Sei will dormit doch nur säggen, dat sei all mehrere Ai… – ick menn, sei häff all öfter´s ein Open Air hat, sowat wi’n öffentlichen Uptritt vör väl Zuschauer!“
Erna kummp ehr tou Hülpe: „Jao Oma, dat lessde Maol wör´t richdig gout. Ick will uck noch wat pousten (posten)…“
Oma stuff hoch: „Wat wullt du? Wullt du nao dei Post hen? Dann nähm ein Breif mit för Tante Marie. Dei häff aowermorgen Geburtsdag..“
Erna: „Oma, dat hätt midde Post un Breifdräger nix tou doun. Dat is sowat wi ein Telegramm, dat aower Funk schickt wedd“.
Frieda hätt mithört: „Wi gaiht Tante Marie dat ennlick? Dei is all lange nich mehr hier wän.“
„Nä, isse uck nich. Nu röpp se andauernd an. Ehr Patenkind häff ehr dor wat schonken, so´ne… eine, ick mag et gor nich säggen, weil Opa dann immer an lästern is…“
Opa hätt aower all mithört: „Jao, jao – dat stimmt jo uck, häbb ick doch immer all sägg, Marie häff Rotten up´n Bäön´n!“
„Wat menns denn?“, Frieda is gans upgerägt, un wedd immer luuter: „Wat is dor mit Tant Marie?“
Oma stäötert: „Opa ützt dor mit rümme. Ick glöw, Tant Frieda kann dat nich richtig utspräken. Sei schnackt immer so van Ratten, Rotten, off so ähnlick.?!“
Frieda schleit dei Hann´n vör´t Gesicht: „O, Gott – ick glöw, ick weit wat sei mennt, dat is – dat heit… – also, dat is so´ne Inrichtung, dei kann man koopen un dann soväl telefonieren wi man will. Schräben wedd dat Flatratte, dat is englisch, man sägg Flätträt dortou!“
„Ick weit nich, off Tante Marie immer noch aals vör´nänner krigg“, sägg Oma gans naodenklick, „bi Tant Paula in Amerikao har sei lessdens uck anroopen, vertellde sei. Un John, ehr Kerl har sägg, dat sei in Kitt…“, sei kick woller nao Opa raower.
„Jao“, Opa kick hoch, „kanns ruhig vertelln, dat Paula in Knast sitt.“
Frieda wedd gans iewrig: „Wat heit dat denn woller? Maol dei Rege nao. Wat hätt Tant Paula verbraoken, wat hätt sei maokt? Off wat hätt Tant Marie vertelld?“
Oma haolt deip Luft: „Ja – also, immer wenn sei dor anröp, wör Unkel John dor anne un sä, dat Tant Paula in Kitken wör. Aower dann har sei uck mit ehr schnacken kunnt un sei wör noch gout toufräe wän… Enweder, mennde Tant Marie, wörn dei beiden dörnänner, off beide seeten in Tuchthuus…“
Frieda sett´t sick up´n Stouhl un holt sick den Kopp faste: „Dat draff doch aal gornich wohr wän. Oma hör her. Kitchen Oma, Kitchen is englisch. Up dütsch heit dat Käöken! Also wör Paula inne Käöken un doch nich in´n Knast..! „
Opa schüddelt mit´n Kopp: „Ick verstaoht´t nich. Mäöt wi denn Tommy denn aals naomaken?  Schall mi gornich wunnern, wenn se hier eines Daogs noch lünks uppe Straoten fäuhert.?!“
„Wat naomaoken? Wer dait wat naomaoken?“ Erna is uck all ganz dörnänner. „Wekken Tommy? Us Naober? Harms Thomas? Wat hätt dei maokt?“
Oma beruhigt: „Nix Besünners. Opa sägg immer Tommys tou dei Briten, tou dei Engländer. Laot´n Opa man schnacken. Un Tant Marie gaiht´t wücklich gout. Sei hätt all nao jou fraogt un kummp bestimmt dei nächsden Dage raower üm mit jou…“
Opa kummp dortüschken: „Dei laot blots wägeblieben. Dei is doch nur an klaogen, wi leip sei dat hätt, dorbi häff sei kien Kerl off Kind. Aower dat passt tou´ne Sodaolin!“
Frieda: „Sodaolin, wat is dat denn nu all woller?“
Oma: „Blödsinn, nicht wichtig. Opas Spraoke. So sä man fräuher tou nich verhieraote Frouen.“
Opa pultert los: „Dat sünd all dei, dei einspännig bläben sünd, dei kien Kerl affkrägen häbbt, weil se an aalen wat uttousetten harn. Un Tant Marie kunn sowieso kienein wat recht maoken, dei …“
„Jao?“ Oma kick Opa scharp an, „dat moss du uck noch jüss säggen. Du biss doch daomaols wi verrückt achter ehr an loopen. Aower dei häff di wohrschaut, wat du för´n Schlawiner wörs! Blots ick, icke – ick Schussel möss dann noch up di rinfallen…“
Oma weit nich so recht, off sei dorbi lachen, off schrain schall. Langsaom fang sei an tou neupen…
Drokke kaomt dei Kinner her un nähmt Oma un Opa in´n Arm.
Erna: „Laot Tant Marie doch einfach so wi sei is. Wi mäögt dei wull.
Aower – noch mehr frait wi us Oma, dat du up Opa rinfallen biss. Denn – sons har et us gornich gäben..!“

Dat Läben lätt sick in drei Affschnitte updeil’n:
Mien Papp’n is starker as dien…
– – Och Papp’n, wat verstaihs du noch dorvan…
– – – Mien Papp’n hätt jümmers sägg…

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Jung un Old..

KW 31/24 – Jung un Old – Grillen, Deil 3  (Deil 2 in 17/24)

Dei Öllern sünd in Urlaub. Dei Kinner, häbbt Oma un Opa toun Äten inlaoen. Vandaoge sünd se buuten an grillen.
Dei Stimmung is nich gout. Opa is an targen. Oma will all weg…

Doch dei Kinner haolt ehr trügge: „Kumm Oma“; sägg Frieda liese, wat Opa kann, käönt wi uck.“
Un gans luut: „Oma, laot di nich langer targen. Wi seukt di jetzt´n Freund. Dann kann Opa seihn, wo hei bliff.“
Sei packt Oma ümme un sägg gans wichtig: „Ick wies di, wi man dat vandaoge maokt. Is wat Neies. Wi dout guugeln (googeln), dann…“
Oma schüddelt mit´n Kopp: „Wat schall ick – gurgeln? Ick häbb mi doch gornich verküllt. Un wat schall dor dann Neies dran wän?“
Nee Oma“, Frieda haolt´n poormaol deip Luft, „ick menn nich gurgeln, sünnern guugeln, dor kann man…“
Oma fägt d´ woller tüschken: „Kukeln? Nä, dat will ick all lange nich.“ Sei kick nao´n Opa raower. „ Dat reicht doch nu wücklich, wenn   einer bi us ein Kukelmors is..!“
„Nä, so gaiht et nich. So kaom wi nich wieter“, Frieda lätt denn Kopp hangen, „ick glöw, ick mott di wiesen, wat ick meen. Ick haol jetzt mien Laptop her un dann dou wi sörfen (surfen)..“
Oma: „Wenn wullt du herhaoln? Un wat schäölt wi maoken..?“
Opa, mit vullen Backen kauend, röpp räöwer: „Sörfen kenn ick. Häbb ick all maol seihn. Dat is´n Bügelbrett mit´ne grote Faohn´n, dor suust man mit aower´t Waoter…“
Oma wedd d´ gans rappelig bi: „Un dat schall ick uck maoken? Ogott– wat mouet gi mi up´n ollen Dag noch aal tou…“
„Nu hört doch endlick up mit denn Blödsinn“, Erna mischket sick in, „ick weit väl wat Bäteret. Oma, dou ers maol wat äten, dann vertell ick di dat.“
„Also“, Erna dait sick gans wichtig, „Oma is doch inne Danzgruppe. Wi wör´t, wenn wi eis maol mit dei aal tousaome inne Disco güngen?!“
Opa prustet un lacht luut ut: „Wat willt gi? Inne  Disco mit ehrn Club, denn Orschbackenwackelverein..? Dat mökk doch tou gerne seihn, wi dat wull affgaiht…“
Oma wedd woller unruhig. Aower Frieda is gans begeistert: „Laot Opa doch schnacken Dat is doch hammergail – dat wedd richdig gout Oma! Du treckst miene bunte Strumpfhose an un dann…“ 
„Um Gott´s Willen“, Opa kummp dor all woller tüschken. „blots nich, laot Oma blots kiene Strumpfhose antrecken. Dann fall´t ehr doch bi´t Pupsen immer dei Schouh ut..!“
„Jetzt reicht“, Oma wedd d´ dull bi, „hollt du doch dien Mund. Schall ick maol vertelln, wi di dat gaohn hätt, at du van Utflug mit joun Kägelclub trügge köms? Ünnen un baoben köm di´t!“
Och-nä“, Opa stäötert, „nix Besünners. Schnack man nich van…“
Un worüm nich? Du draffs dat, oder wat?“ Oma kummp in Fohrt: „Käönt alle hörn. Dor sünd dei ollen Suupsäcke in so´n komischen Schuppen landet, mit so roet Licht. Weiß jo wull!“
Oma kick gans dull ut: „Heidners ehr Marie bedeint dor aff un tou. Un dei kunn nix Bäteres doun, at Braoms Hedwig dat tou vertellen. Nu weit et dat ganze Dörp.“
„Schnack nich“, knurrt Opa, „dor weit doch nümms wat…“
Ha ha, un wat dor aal vertelld wedd. Opa schall mit so´ne Taokeltante up´n Dischk danzt häbb´n, wi so´n Häöhnken up´n Messhoop.“
„Wat häss du Opa?“, is Jan vanne Sokken, „du up´n Dischk mit so´n heitet Püppken..? Dat har ick seihn möss. Opa du biiss´ne Wucht!“ Jan bögd sick vör Lachen.
Oma aowerdriff“, kummp Opa d´tüschken, „glöw dat doch nich aale. So schlimm wör´t nich …“
„Nix is aowerdräben?“, wedd Oma noch luuter, „unmöglich mäöt gi jou benaohmen häbben. Mög nich wäten, wat dor aal passeiert is?“
Se rullt richdig midde Oogen: „Dei Krankenwaogen har d´sogor her möss, weil Braoms Korl siene Klappermäöhlen (Schrittmacher) dörbrennt is… Ick sägge di´t!“ 
Opa wedd gans tatterig: „Dat stimmt doch aal nich. Korl güng dat doch all middags nich gout. Un dat wat Hedwig, dei olle Goos, vertelld, dait kiener glöben. Dat Menschke is brägenklüterig..!
Jan mischket sick in: „Heidners ehr Marie hätt dat vertelld?“, fraogt hei nao. Wiso is’n dei dor? Hört dei uck tou dei Anmaoketanten?!“
„Dat kann wän“, mennt Opa, „wenn sei nao ehre Mouder ort, dann…“
Jan lacht luut ut: „Wat säggs du, dei Mouder, dei Vaogelscheuche? Hör doch up, wenne dei in´n Kirschkenboom stellst, bringt dei Väögel dei Kirschken von vöriget Johr glatt woller!“
„Jaooo, vandaoge is bi ehr dat Verfalldaotum wull affloopen, aower“, Opa rischket sick, „vör Johren wör´t noch´n Fäger, dor kunns du einfach nich van…“
 „Opa“, köm Jan d´tüschken, „du wullt doch wull nich säggen, dat du fremdgaohn biss?“
 „Naja – hmm, nee mien Jung“, Opa wedd verlägen, „aower –“, hei schielt nao Oma räöwer, „ick mag d´ doch tou gern van schnacken..!“
Oma wedd et nu doch touväl. Sei aowernimmp dat Kommando…

Dat vertell ick Jou nächsde Wäken!

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Kaffeekränzchen…

KW 30/24 – Froulüe maokt Kaffeekränzchen…

Sei draopt  sick maondaogs-nömmdaogs, bi’n Köppken Kaffee. Vandaoge hätt Braohms Hedwig dat Säggen…

Hedwig is so richtig in Brass: „Joop, nu drömel nich herümme. Glieks staiht dei Kütemeierschke inne Dörn un in use Staomt sütt et immer noch ut, as wenn… Äöwerall mott ick mi um kümmern  –  Joop, wo biss du?“
„Bin ick tou fräuh?„, Kütemeiers Agnes staiht all inne Käöken. „Ick häbb’n Joop buuten draopen. Hei wull naore Pere kieken, häffe sägg.“
Naore Pere kieken? – Denn Schnack maokt doch nur Fuule! Kerls – Korten spälen un aals leegen laoten. Un Uprümen? Dann kniep se einfach ut.“
„Ick weit’t wull“ mennt Agnes.“Mit Uprümen häbbt dei’t nich so. Bi mien Kerl isset genauso. Hei mag gerne wat kaoken. Aower dei Käöken sütt naoher ut, at wenn dr Hottentotten huust häbbt..“
Hedwig: „Ja, so sünd se. Aower wat änners, sägg eis, hätt Plaggenbühls Clemens all woller’n Unfall baut?“
Agnes:  „Wull ick di jüss vertellen. Lachs di kaputt. Hei is mit sien Trecker bi Breimeiers vörbi tuckert un, neischkierig wi hei is, blots Oogen för’t Schaufenster hat – Damenbekleidung..! Dorbi häff hei dat Werbeschild ümmejaogd.“
Hedwig: „Passt tou üm, dait üm gout. Aower deswägen soväl Pohe maoken?“
„Pass up“, Agnes maokt up wichtig, „dat is nich aals. Dat Schild is an’t Auto vanne Kundin flaogen. Un dei har jo wull dat Kläötern hört, un is, g a n s sporsaom antrucken, buuten ansuusen kaom’n, dei Breimersche achteran. Dat mott ein  Spektaokel wän häbbn…
Un“, giff sei liese achteran, „mien Kerl, dei dor jüss mit Kraomers Jonathan vörbi kaomen is, häbbt sick dat natürlich gerne ankäken. Kenns ja – dei Kerls…“
Pastors Liese un Kitzken Libett sünd rinkaom’n un häbbt all mithört.
Libett: „Dat is gout. Dann mott dei Plaggenbühl betaohlen, dei neischkierige Pint. Hätte maol’n Denkzettel krägen. Wör’t Auto daone kaputt?“
Agnes: „Weit ick nich. Korl sä, Clemens har sick gewaltig uprägd un mennt hat, datt dat Schild dor nich hen hörde. Hilde dor gägenan. Un dat halfnackte Froumenschke wör’n Clemens buld an’n Kraogen gaohn. Wi Häöhnkes harn se utseihn.“
„Ick har mi uck uprägd, wenn hei mi’n Buuln an Auto jaogd har“, brummt Liese. „Un dann änner Lüe dei Schuld gäben. Bün froh, dat Pastor dor ditmaol nix mit tou doun har. Dat lessde Maol reicht mi…“ 
Agnes faot’t fors nao: „Wi menns dat denn. Hätt Pastor sien Arger mit üm bi di utlaoten? Wat häffe dann sägg? – Vertell!“
Liese: „Wat dor wän is, weit ick nich. Dat wör nao dei lessden Bichte. Hei köm rin un har dat Schweit vör’n Koppe. Ogott, häbb ick dacht,    nu wedd mi dei Kerl noch krank. Schmeet sick in’n Sessel, schüddelde mit’n Kopp un sä blots: Plaggenbühl,!“
Libett: „Kan’ck mi denken. Dei sünd mit’n Kortenclub in Hamburg wän. Plaggenbühl wör Haupthaohn wän. Wat dor wull passeiert is.“
Liese: „Glöw ick nich. Pastor is doch middewän, dei hätt bestimmt uppasst!“
 „Haha“, Hedwig lacht luut ut, „denn häbbse schön rinlegg. Dei sünd nao ehre Stadtrundfohrt all fräuh nao’n Bedde gaohn, weil se nächsden Morgen um veier Uhr naon Fischmarkt wulln. Aower, as Pastor üm veier Uhr upkaomen is, sünd dei ännern jüss van ehrn Reeperbaohn-Uflug trüggekaom’n!“
Agnes krigg grote Oogen: „Deswägen wörn dei gägen Middag all woller dor – Korl sä, dat Pastor kiene Lust mehr hat har, aowern        Fischmarkt tou gaohn…  So’n Schleitkefidel. Dann mott mien Kerl glieks ers maol bichten – aower bi mi..!“
Liese schüddelt immer noch mit’n Kopp: „Hedwig, wi biss du dat eigentlick gewohr worn? Joop häbbse doch gornich mitnaohm’n…“
„Stimmt“, Hedwig iss d’immer noch baoben uppe, „dor häbb ick mi all mien Deil dacht. Un as se trüggeköm’n, ick häbbse seihn, keeken se aal so luurig ut. Holt, dachde ick, dor stimmt wat nicht, un häbbn Joop up ehr ansett‘. Hei is jo gans neischkierig un -„, sei brummelt liese: „ick häbb’n wull bäten anstickt“. Sei wedd woller luuter: „Bi’t lessde Maol Kortenspälen hätt hei dat rutkrägen..!“

Pöltz Hilde staiht up maol inne Dörn. Gans v’sichtig schnackt sei Braohms Hedwig an: „Iss dien Kerl ellinck bi Huus?“
„Jao – wiso nich?“ Sei kick ehr grot an.“Worüm fraogs du? Is wat passeiert?“
„Ja, nee – ick weit nich“, stäötert sei, „ick menn“, sei kick aal hen un her, „ick menn, as ick bi Breimeiers vörbi köm, dat Hilde jüss’n Kerl,  also ein’n rinleet, dei genau so’ne bunte Jacke, wi dien Kerl se hätt, anne har…“ Un gans verschkämt achteran: „Häbb ick aower nur van achtern seihn!“
Liese tou Hedwig: „Dann isse di utknäpen.“ Un gans bissig:“ Sägg maol, stimmt dor nu doch wat van, van Joop un .- na?“
Hedwig kick ehr gans dull an: „Wullt du mi all woller wat ünnerstelln? Ick weit, wo Joop is.“
Sei gaiht naore Käökendörn, ritt se aopen un rumms, fallt Joop ehr rundaowerkopp intoumöte: „Reicht dat at Bewies..?“
Joop krabbelt sick hoch, kick hen un her, brabbelt aal wat vör sick hen, un wäge isse!
Kütemeiers Agnes is dei Eierste, dei woller tou sick kummp: „Schäm di nich, Hilde. Ick häbb mi dor lessens uck mit verseihn. Dat is dei Kouken Jan, dei hätt sick genau so’ne Jacke köff.“
Libett schüddelt mit’n Kopp: „Ick verstaoh nich, wat dei Breimeierschke mit denn Kloukschieter will. Dei kunn doch, wenn sei’t nödig hätt, wat Bäteres tou packen kriegen.“
„Mi isset aower recht“, Hilde haolt deip Luft, „dann bliff hei hoffentlich bi mi wäge. Denn kunns lessder Tied nich mehr wegschlaon. Un wat dei mi för Anträge maokt hätt – ick sägget di’t! Oh Liese, wenn hei dat Pastor bichten dait, dann wedd üm sicher woller schlecht. „

Braohms Hedwig is wägen äben immer noch dull up Liese: „Dat schall wull nich so leip wän… Aower -„, sei kick spitzwinnig nao Liese raower, „so’n Pastor hätt et uck schwor. Wenn ick so äöwerlegg, wat dei sick aal anhörn mott – un dat immer un immer woller – Saoken, dei üm as Kerl verbaoen sünd… Ja Liese, wat dei wull dann manchmaol denken dait..!“

Liese sitt gans ruhig dor un sägg langsaom un bedächtig:
„Ja, man schlutt gern van sick up ännere, un vergätt dorbi, dat et uck anständige Lüe giff…“

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Kläönschnack bi dei dei Kerls…  

KW 27/24 – Kläönschnack bi dei dei Kerls.. (Deil 3)

Dei Freidags-Kläönschnack is gout tougange. Allmählich kummp Stimmung inne Bude. Doch einige käönt denn „Lohntütenball“ nich so gout verdrägen.

Up maol rumpelt dat buten gewaltig. Autoreifen quietscht. Luute Schellerei achteran. Naon Tiedlang kummp Willi mit Möllers Ruski rin.
„Jao, Ruski hätt maol woller Glück hat“, sägg Willi, „bögt aff, aohne lünks un rechts tou kieken. Dat Auto häff nix affkrägen, aower Ruski hätt sick verjaogd un sick aowerschlaon. Sien Rad iss totaol verbuult.“
Ruski, mit grote Oogen un gewaltiger Schlagsiete: „Ick dachde, dei wör wieter wäge. Worüm mott dei hier so schnell jaogen. Draff dei dat äöwerhaupt? Wat häbb ick mi verjaogd un, un“, stäötert hei, „dunn häbb mi falln. Miene Hand bläuert un mien Arm kellt uck.
Ick möss ellinck Schmerzensgeld kriegen. Dat Rad mott woller heile. Wat menns Willi, schack’n anzeigen?“
„Junge, Junge, dat du dat säggen mags“, Willi schüddelt mit’n Kopp, „zeig denn man an, mit dien drei Promille? Schuss di frain, dat noch so wegkaom’n biss.“
Ruski knüfft vör sick hen: „Hölpt mi maol woller kienein.“ Un gans luut: „Paul, dou mi schnell wat tou drinken. Dor häbb Dösst bi krägen, Schluck un Beier, beide Gänge!“
„Du..?“, Paul kick üm dull an, „kanns Waoter ute Pumpen kriegen, sons nix. Mark di dat. Wenn du blieben wullt, dann sett di dor inne Ecke un schwieg.“
Rom Heini: „Rudi kumm her, sett di man bi us inne Ecke. August un Pintken Bernd sitt’t hier uck. Biss’n öllinck’n Jung, moss aower bäter uppassen, dei Autos jaogd hier gewaltig..“

Up maol kummp Musik van buuten rin. Lustige Sangesbrüder, Hammi midde Quetschkommoude und Alfons kaomt rin: „Harn wi noch man’n Lüttken, harn wi noch man’n Lüttken, harn w‘ man’n gansen Täöwer vull. Harn wi noch…“
Jonathan, nao dei eiersten Pause, gans upgerägd: „Paul, dou dei beiden schnell wat tou drinken.“
-Un tou dei beiden Sänger: „Up jou häbb ick teuwt. Sett’t jou bi us daol. Alfons, ick mögg doch gern maol woller dien Lieblingslied hörn: Hohe Tannen! – Maok mi dei Fraide.“  
Un los gaiht’t. Touers Alfons gans alleine, et is muckmüschenstill, sinnig fang hei an: „Hohe Tannen weisen die Ste-er-ne…“ usw.
Un dann wedd hei immer luuter, röpp: Un alle“, un nu gaiht‘ richtig los…
Dat Lied kennt aale, alle singt luuthals mit, un Rom Heini, as besünneren Spektaokel, maokt denn Dirigenten un spring dor as so’n nöchtern Kalw vörweg!
Sogor Sophie is rinkaom’n, sitt gans andächtig up’n Stouhl un hollt deip Luft: „Wi schön – ick wüss gornich, dat gi so fein singen käönt… „Un dull kick’se bisiet,“bit up dissen Springpiel wör’t wunnerschön!“
Rom Heini is immer noch  aowisig: „Oh Sophiechen-Mariechen, wi wärs mit einem Tänzchen. Hast so schöne Füsse, meine Süsse – pft.“
Sophie: „Du biss’n Aohnsägel. Gaoh nao Huus.“
Rom Heini: „Oh nee meine liebe Sophia-Maria, dat is gefährlich, sehr  gefährlich – kenns du denn nich Frau Surborg.?!“
„Jao, dat glöw ick“, sägg Willi, „dor wedd hei eiers up’n Kopp stellt, off dor wat för’t Kosstgeld aowerbläben iss.“
Rom Heini, up siene bekannte Ort: „Wat biss för’n Johrgang..?“
Hammi, dei Sängerknabe: „Och jao – Sophie, teuw eis, du heiss doch mit’n tweiten Naom’n Marie. Dor häbb ick noch’n schönet Lied.“
Un an dei ännern:  „Alle woller mitsingen: Oh Marie, was haste för’ne Badehose an, die ist ja viel zu stramm, da kann ja…“
Paul röpp d’tüschken: „Hör up, hör up – maok mi doch dat Wief nich dull. Gi haut glieks aff un ick mott’t woller utbaoen.“
Sophie is längs wäge un Franz mennt up siene Ort: „Herman, wi kanns  du Sophie sükk Lieder vörsingen. Hihihi.!“
Un Jonathan giff d’noch ein drup: „Ick glöw Hermann, dor mäöt wi nu mit uphörn, sons krigg Paul acht Daoge lang Laiwiewersoppen…“

Hammi:Affmaokt – dann  hör wi  up tou singen un gi gäwt wekke  ut...

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Kläönschnack bi dei dei Kerls…

KW 27/24 – Kläönschnack bi dei dei Kerls.. (Deil 2)

Dei Freidags-Kläönschnack  gaiht wieter. Freidaogs is Lohntütenball, dann kaomt noch’n poor Lüe d’tou...

At eiersde kummp Rom Heini ümme Ecke. Dör sien tüdelicken Gang seiht aale, dat hei all düchtig vörtankt hätt.
Poulmanns Paul grinst üm an: „Na, häss noch Geld aower? Biss sicker all aale Kneipen dör.“
Heini up siene immer listigen Ort maokt up gans patent: „Junger Mann, kann man hier wat Trinkbares kriegen?“
Sophie is uck jüss rienkaom´n un schüttkoppt: „Biss bestimmt all denn gansen Dag an widdewaihn. Wat sünn gi blots för Kerls…“
Heini maokt eine Verbeugung: „Meine Süsse, mögdes du’n Säuten..?“ Un hei spitzt sien Schnütken: „Pft, pfit…“
Sophie kick üm gans dull an: „Ünnerstaoh di, Aohnsägel van Kerl.“
„Heini, dor moss du’n bäten sinniger rangaohn“, sägg Jonathan gans wichtig, „sons wedd et nix mit jou beiden.“
Heini up sien bekannte Ort: „Wat säggs du, wat biss för’n Johrgang?“
Köttken Jan schüddelt mit’n Kopp: „Nu kiek di eis dei Junggeselln dor inne Ecke an. Wat häbbt dei för’n fein’t Läben – kien Kind off Küken,  bruukt blots för sick tou sorgen.“
August: „Ja Jan, häss sülwes schuld. Hars nich hieraoten schullt. Häss bi diene Marie uck nix tou säggen. Bissen arm’n Blout!“
„Nu hör aower up“ lacht Franz, „ick mott för Jan sien Jungen noch’ne Frou seuken. Wenn dei hört, wi du aower Marie schnacks.“
„Och, dat moss nich säggen“, giff Jonathan dor toubi. „Ick glöw, mit dei kummps gout tourechte. Sei is alltied gout toufreer“
Jan gans liese tou ehm: „Jao – aower targ se man eis…“

Toufälle giff dat: At wenn’t so wän schall, staiht up maol Jan sien Jung’n mit’n Wicht inne Dör…
Clemens flög rut: „Ogott, wenn man van’n Dübel schnackt“, un sinnig tou Höllers Franz: „Ick glöw, dei Hannel is di dör’e Lappen gaohn.“
Jan sitt nur dor un hollt’n Mund aopen! Schinnt so, nä – dat is sicker, dat hei dor nix van wüss hätt…
Dei beiden kaomt rin. An’n Eckdischk bi dei Junggeselln is Platz. Dat Wichtken fraogt, off sei sick dor mit ran sett’n käönt.
Pintken Bernd, all gout betankt, is d’all bi inschlaopen, waokt up un stäötert: „Jach, jach – keine Hemmungen!“
Rom Heini up siene Ort: „Oh, biss’n feinet Wicht. Wo kummps her? Wat biss för’n Johrgang?“
Dat Wicht weit nich so recht, wat sei maoken schall un kick sick fraogend ümme. Jan sitt noch gans verstört dor un krigg kien Wort rut.
Aower Fennand, wi immer neischkierig: „Kumm man mit dien Wicht hier her, Josef. Wi häbbt noch wull Platz.“ Un tou Jan: „Du biss mennt, schick maol’n bäten bisiet un maok dien Schwiegerdochter Platz.“
Dat Wichtken, gans verlägen: „Dat is schön. Ick bruuk aower’n bäten mehr Platz. Dat is ja  so, wenn man buld tou drütt is…“
Wumms – nu hätt’t inschlaon! Mucksmüskenstill isset inne ganze Runde! Ruskis Schnarchen is dat einzige, wat tou hörn is. Jan is gans blass worn. Präumken Gerd krigg dat Houssen. Hei hätt glatt sien Präumken verschlaoken.
Josef, Jan sien Jungen, dei sick dei ganse Tied schmüsskent trüggeholln hätt, nimmp jetzt dat Wort: „Also, dat is Frieda, dei Frou van mien Kumpel Jan, mit denn ick uppe Agrarschoule wän bin. Ick häbb ehr mitnaohm’n, weil ick ehr dei neischkierigen Lüe bi us  wiesen wull!“
Wumms – all woller!  Dat is ja nich dat Beste för so eine Runde. Wat nu..? Jan hätt immer noch kiene Farwe woller.
Jonathan fang touers an: „Oh Josef, dat is ja nu nich schön, wenn du so’ne Meenung van us häss.“ Un tou dat Wichtken: „Nix för ungout leiwe Frou, aower wi wüdden us aal mit Jan un Marie frain, wenn Josef uck so’n fein Wichtken fünd.“ Un luut lachend: „Villich häss du ja noch ne Süster?“
„Häbb ick. Dat heit, kiene Süster, aower’ne Freundin. Un dat is   sogor, wenn ick et säggen draff“, sei kick nao Josef raower,“ dat is all lange Josefs Bruut. Dei stellt hei jou bestimmt maol eis vör. Dat is doch gout, nich?“, sei schrammhoust so’n bäten, „nu bruukt gi üm nich mehr seuken hölpen…
Un nu, Josef, dormit sick aale woller erhaolt, gifff’ne Runde ut. Ick seih dien’n Papp’n an, dat hei dei gerne betaohlt!“
Dat hölpt, nu werd’t uck dei Gesichter inne Runde woller heller. Denn Dösst häbb se aale, ers recht, weil et Köttken Jan siene Runde wedd..!“

Aower dei Freidag is noch nich tou Enne. Nu kummp Stimmung inne Bude. Et wedd musikalisch. Vertell ich nächste Wäken.

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Kläönschnack bi dei dei Kerls…


KW 26/24 – Freidag Kläönschnack in Poulmanns Wirtschaft (Deil 1)

Sophie is denn gansen Dag all mit Paul an quesen: „Kunns mi ruhig ’n bäten hölpen. Un wenn glieks dei Lüe kaomt, dann pass up, dat dei nich aals aower klaiet. Ick will tou Sönndag nich noch maol woller upnähm’n mäöten. Un dann moss du uck noch…“

Paul wedd d‘ dull bi: „Nu holl dien Schnaobel, du olle Traonsuuse. Ick kann’t nich mehr hörn. Gaoh inne Käöken un kraom dor rümme!“
Franz is all anne Dörnt: „Ogott Paul, wat is hier los. Gi haut jo doch wull nich. Dann draih’ck fors woller ümme.“
Paul brummelt vör sick hen: „Och, dat Menschke hätt immer wat tou meckern. Froulüe – moss di nix bi denken.“
Fennand kummp rinhecheln: „Mott jou wat vertelln. Wät gi, wer hier vandaoge ’n Unfall har?“  
Nä, du?“, fraogt Franz, „Aower du wörs doch vandaoge gornich hier.“
Stimmt – wi sünd uck äben eiers wollerkaom’n“, Fennand haolt deip Luft. „Aower, as wi dorvan hörn, häff miene Frou fors bi Kütemeiers Agnes anroopen un dei…“
Franz kott aff: „Kütemeiers sünd anne Nordsee. Dei käönt gornix wäten.“
Doch, doch, dei is – dei kann“, Fennand is gans upgerägd. „Nu hör doch ers maol tou. Also dat is so: Kütemeiers Agnes is doch so leip uppe Föüte. Un wenn Korl spaziern gaiht, hang sei an’t Telefon un schnackt aals mit Braohms Hedwig dör. Un dei…“
Jao, ick weit’t all“, sägg Paul, „dat is dei gröttste Tratschtante in Dörpe.  Aower wat is denn passeiert? Wat häbbt dei Wiewer sick denn nu all woller utdacht?“
Clemens is rienkaom’n: „Dat kann ick jou bäter verklorn.“ Un tou Fennand: „Hars gornich nödig hat, Gott unne Welt antouroopen.. Also: Ick bin mit usen Trecker Pastor inne Korn jaogt..!“
Dei nächsden Gäste kaomt rin, uck Brows Bernd: „Wat, wat, wat is“, Bernd hätt fors dat grote Wort: „wi kunn dat denn? Häff Pastor wat affkrägen? Möss du eierste Hülpe maoken, off..?“
Bernd wedd gans naodenklich un kick üm stiew an: „Off isset noch leiper?“
Clemens wedd d‘ dull bi: „Wenn du einfach maol diene Schnuten hollen   un nich mehr d’tüschken quaken dais“, schnaut hei üm an, „dann kann ick dat uck vertelln.“
Un tou dei ännern: „Iss blöd passeiert. Ick har mi’n poor Sack Fouer van’n Schoppen haolt. Un up’n Weg nao Huus kaom ick jo bi Braohms vörbi. Un dor köm Pastor mit Auto van Braohms Hoff fägen un – ellinck is hei mi inne Korn jaogt…
An mien Trecker sünd blots’n poor Buulen. Aower an Pastors Auto sünd beide Lüchten kaputt.Nu kann hei nümms mehr heimlüchten.“  
Hei möss bestimmt Braohms Hedwig maol woller tourechte stöten“, lacht Franz. „Dei häff bestimmt woller irgend wat inne Welt sett’t. Dei un Pastors Liese – dor kann kiene Dörpzeitung mit!“
Pintken Bernd, Hermanns Brouer, sitt wi alltied stillken inne Ecke bi sien Beier. Hei draiht denn Buddel all at toun drütten maol ümme.
Brows Bernd fang an tou lästern: „Ja, Bernd“, fang hei an, „denn kanns noch taihnmaol ümmedraihn, dor kummp nix mehr rut. Kanns man ruhig ’ne neie bestelln, off häss dien Deil all uppe? Off teuws du, dat di einer wat utgiff?“
Pintken Bernd knurrt: „Jao, wenn so schnacks, dann gäw ick di recht: Ick teuw nämlick up di. Du häss doch vandaoge’n Koppel Farken an Höllers Franz verköff. Un bi mi staiht all lange noch’n Deil aopen – för’t lessde Silo, wat ick di maokt häbb…
Also – allein all för dei Zinsen kanns nu gout ein’n utgäben, menns nich uck?“
Nu hör di dat an“, Willi  rischket sick, „immer grotet Wort aower änner Lüe häbbn. Bi mi staiht uck noch’ne Maohl aopen. Paul hör tou: Bernd will’ne gröttere Bestellung upgäben!“
„Häbbt gi all maol jou Geld nich krägen?“, pultert nu Bernd los.“Dor sünd manchmaol poor Daoge mehr tüschken, gäw ick tou.“ Hei haolt deip Luft: „Doch laot man, laot man – Paul, giff dei aal ein rin, ick
bruuk mi dat nich anhörn, ick gaoh nao Huus, betaohlen dou’ck          nächsmaol…“ Hei staiht up un gaiht rut.
Jonathan versöch noch wat tou retten: „Mein Gott Bernd, nu wäss doch  nich fors up’n Schlips träen. Du deils uck immer gout ut, un -„
Aower Bernd is all buten.
Paul gans resolut: „Laot’n loopen. Dei kummp woller. Dei is väl tou neischkierig, un dann will hei doch aowerall mitmischken!“
Dann hätte vandaoge Pech hat“, sägg Fennand. „Vandaoge is doch Lohntütenball. Kiekt man nao buuten, dei eiersten kaomt all.“
Dor schnack wi dann nächstet Maol aower…

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