< Dei Bidrag staiht disse Wäken ünner „Bi us tou Huus“.
Kategorie: Use Kläönschnacker
Veiertaihn Kinner…
Veiertaihn Kinner… KW 4/25
För veiertaihn Kinner tou sorgen… Dor fraogt sick manch einer, wi häbbt dei dat fräuher blots schafft. Doch touerst will Ida vertelln, wie sei tou soväl Kinner kaom’n sünd:
„Dat was ennlick gans einfach. At wi dat eiersde Kind harn, dor sä mien Kerl, Mamme up ein Bein kam’n nich staohn. Un dor häbbt wie us dat tweite bestellt…
Jüst ein poor Monate old, dor sä mien Heini: Ida, drei is ’ne Glückstaohl. Ja, sä ick, wenn du menns Heini?! Un dor häbbt wi us dat drütte bestellt….
Dat häff nich lange düert, dor sä mien Olle: Ida, wat hollst du dorvan, dat giff veier Evangelisten. Du biss gout, sä ick, aower du mosst wäten – wenn du menns Heini?!
As wi use veier Evangelisten tousam’n harn, dor kneep Heini mi inne Bakken un sä: Sägg Ida, fiew Finger sünd an jede Hand. Jao, sä ick, ick weit all wat du säggen wullt, aower, wenn du menns Heini?! Un dor häbbt wie us Nummer fiewe bestellt…
Mien Heini denkt uck an aals. Dor sä hei doch up einmaol: Sägg Ida, sesse is jüst’n halwet Dutzend, väl bäteret inkoopen: Halw Dutzend Hemde, halw Dutzend Unnerbüxens, halw Dutzend Strümpe – un van halw Dutzend Kinner, wat hollst du dorvan? Dor sä ick: Heini, man sinnig an, man nich aowerdriewen, aower wenn du menns Heini?!
Nu wasset dat sesste Kind, jüst as siene fiew Bräuers, uck wer’n Jung’n. Dor sä mien Heini: Ida, nu isset egaol, nu käönt’t uck säben Mackabäische Bräuers wern. Wat wullt du denn dormit säggen, frög ick. Aower, wenn du menns Heini?! Un richtig un gout, was wer’n Jung’n…
Dat güng ein halwet Johr gout, dor kneep mi up einmaol mien Heini Middaogs, tüschken Soppen un Kartuffeln, inne Backen un sä: Ida mennst nich, dat achte ’n schöne Taol is? Am achten bün ick geborn… Och, sä icke, wenn ick di richtig verstaoh, wull du dat achte Kind. Na ja, wenn du menns Heini?!
Dat güng wer’n poor Monate gout, dor sä Heini up einmaol: Ida, du weiss, ich bün immer’n strammen Artillerist wäsen,un nägen wör miene Regimentsnummer. Gi käönt et mi glöben, dor bleew mi dei Luft wäge, äöwer üm denn lieben Friedens willen sä ick: Jao, wenn du menns Heini?!
As wi’t nu glücklich tou siene Regimentsnummer bröcht harn, dor sä hei eines gouen Abends up einmaol: Mam’n, nu will ick di maol wat fraogen. Wie hollst du dat mit dei taihn Gebote? Un weil ick nich mit’t Gesetz in Konflikt kaom’n wull, dor sä ick woller: Jao, wenn du menns Heini?!
Heini wör immer all’n groten Karnewalsjeck, un dordör is hei dann wull uppe Idee kaom’n tou mi tou säggen: Taihn Kinner sünd eigentlick lüttken Karnewalsraot. Dor fählt aower doch noch dei President. Dor verschlög’t mi dei Spraoke. Ick kunn nur noch säggen: Jao, wenn du menns Heini?!
As wie dunn usen Ölwerraot tousaome harn, dor häff ick maol’n Wort riskiert und tou mien Olln sägg: Dei Karnewal mit denn Ölwen dor, dat passt nu mi nich. Nu will ick noch’n Kind häbben und dann isset aower Schluß! Mien Heini keek gans dumm ut un wesselde dei Farwe. Hei stammelde nur noch vor sick hen: Jao, wenn du menns Ida..?
Aower- nu wüdd’n wie van Pech verfolgt, ditmaol wüdd’n Twillinge. Dor harn gi maol mien Heini hörn schullt, wat dei lamenteierde: Dartaihn – nä, dat gaiht nich, dat is ’ne Unglückstaohl: Nu käönt us blots noch dei veiertaihn Nothelfer hölpen.
Un as dat veiertaihnste Kind ünerwängs wör, dor hätt et mien Heini wull reicht un hei sä doch glatt tou mi: Van morgen an schlaop ick uppe Hill’n!*– Jao, häbb ick dorup sägg, wenn du menns, dat dat hölpt, dann gaoh ick mit di – mien leiwe Heini…“
(*Hill’n = Hille off Balken äöwer Veihställe)
2025
Glück sängs Nei Johr 2025
Wat wör gout, wat gaiht bäter?
Wenn dat olle Johr gout wör, frai di up’t neie; wör’t dat nich, dann eiers recht…
Vergäten käönen heit, mit dei Erinnerungen doran in Fräe tou läben…
Man kummp bäter dör’t Läben, wenn dat Hart ‘n bäten weiker is as dei Kopp..!
Aals bruukt man nich wäten un Geheimnisse sünd noch kiene Wunner…
Phantasie is oft wichtiger, at aals tou wäten…
Jeder möcht dei Menschheit bätern, aower kiener fang bi sick an…
Dat giff soväl goue Vorsätze. Man bruukt se nur noch ümmesetten…
Schuuw nich aals up morgen, denn wenn di dat Spaoß maokt, kanns et morgen jo woller doun…
Wat man nicht meistert, mott man beherrschen…
G’scheite moss aowertügen – Dumme moss aowerräden…
Klouke Menschen maokt nich aale Fähler sülwes. Sei gäwt uck ännere dei Chance dortou…
Man schall dei glieke Dummheit nich nochmaol maoken – dei Utwaohl is doch so grot…
Menschen sünd wi Schallplatten: Gout upgeleggt, kaomt se am bessten aower dei Runnen…
Dat Benähmen is’n Speegel, wi’t van innen utsütt…
Wohr denn richtigen Affstand, wenn du einen schnell dichter kaomen wullt…
Dei Leiw mag blind wän, aower dei Eifersucht sütt touväl…
Vör’e Ehe hollt dei Oogen aopen, inne Ehe drück se eis öfters tou…
Sick sülwes tou bekriegen, is oft dat Schwörste. Sick sülwes tou besiegen, dat Allerschönste…
Man schall nich den Mund tou vull nähmen – bi’t Räden un bi’t Äten. Dat bewohrt ein’n vör Arger un Gewicht..
Undankbor is deijenige, dei wat för’t Nixdoun krägen hätt un för dei süfftigen Bedingungen mehr häbben will…
Un statt tou klaogen, dat wi nich aals häbbt, wat wi wullen, schulln wi leiwer dankbor wän, dat wi nich aals krägen häbbt, wat wi verdeint harn…
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