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Heimaotlied up Platt..

KW 25/24 – Ein Lutter Heimaotlied, up Platt…   

In Ollenborger Mönsterland,
nich wiet van Herrenholt,
is mi ein Dörpken gans bekannt,
dor greut‘ mi Lutten stolt.
Un kummps du hier maol eis vörbi,
dann kiek doch einmaol rin,
dann weiß du uck wi schön dat is,
un dat bereus du nich…

Refrain: In Lutten, in Lutten,
dor gäw ick di mien Wort.
Wer einmaol dor eis waohnet hat,
dei will nich woller fort:

Un wer ein echter Lutter is,
egaol off Jung off Dern,
dei käönt uck alle düchtig fiern,
dor kanns du wat van lern.
Un wenn dann Karms, dei Birse is
dann wedd et kunterbunt,
wenn Jung un Old dorbi dann is,
dann gaiht et richtig rund.

Refrain: In Lutten, in Lutten…

Dat lüttke Dörp, dat Lutten,
hätt soväl Schick un Charm,
dor deilt man Leid un Fraide ,
egaol off riek off arm.
Hier greut man sick, hier sitt dat Hart
noch up denn rechten Fleck,
hier kann man noch erläwen,
dat lüttke Quentcken Glück!

Refrain: In Lutten, in Lutten…

Bi us tou Huus...

Der Mai ist gekommen…

Toun Maidag… (BJ)

Melodie: Der Mai ist gekommen…

Nu is woller Maidag – wo alles greunt so fein,
un  uck all dei Bloumen – fangt woller an tou blaihn.
Vergät´ drüm dien Sorgen – un alles wat di kellt,
gaoh rut un bekiek disse wunnerschöne Welt..!

Hier giff et Natur – ünnert grote Himmelstelt,
hier is uck kien Hektik – un Striet üm all dat Geld.
Hier singt nur dei Väögel – un wi singt all dor mit,
kaom rut un frai di – mit dei schöne Maientied ..!

Leiw Vaoder, leiw Mouder – för jou gilt uck dit Lied,
dann denkt wi tourück an – us schöne Kinnertied.
Wat häbbt gi in Lä-äben – so alles för us daon,
ick weit, use Hergott – dei giff jou einst denn Lohn..!

Der Mai ist gekommen, vandaoge willt wi fiern,
un singt disset Liedchen, mit immer väl Pläsier.
Up Hoch un up Pla-att, un för grot un för klein,
för all schinnt dei Sünne, un alle laot sick frain..!

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Jung un Old…

17/24 – Jung un Old.. (Deil 2)

Dei Öllern sünd in Urlaub. Dei Kinner, sämtaihn bit nängtaihn Johr old, häbbt Oma un Opa toun Middagäten inloorn, toun Grillen in ehrn Gorn. Die Stimmung is gout. Oma is allerdings ‚n bäten tou neischkierig…

Frieda wedd dei neischkierige Fraogerei touväl. „Häss du nich all buld wat fardig?“, röpp sei nao Erna raower.
„Jao – isset, nähmt jou man all´n Teller, dat eierste Fleischk is muts fardig.“
„Braor´t aower gout dör, sons kann ick et nich bieten”, mennt Oma, „du weiss jo wull, wi sünd all´n bäten öller!“
„Dann dou mi dat Stück man“, lacht Opa, „ick feuhl mi noch nich so old. Old is man eiers, wenn kien´n Pudding mehr bieten kanns. Ick kann noch aals bieten, ick kann mi sogor in´n Mors bieten..!“
Erna maokt grote Oogen: „Wat mennt hei dor dann woller mit?“
Nu lacht Oma luut ut: „Ja Kind, dat sünd Opas Schnäcke. Sägget wi maol so: Opas Tähn´n sünd wie Sterne, nachts kaomt se rut!“
Erna gaiht koppschüddelnd. 
Jan, dei Jüngste kummp ümme Ecke.
„Wo kummps du denn her? Häss so lange schlaopen? Biss woller dei ganse Nacht ünnerwängs wän“, äöwerfallt Oma üm.
Jan bliff gans ruhig: „Wat maokst du di för´n Kopp, Oma. Wi Kerls maokt dat schon richtig, nich Opa?  Aower kiene Sorge, ick bün all´ne ganse Tied aohnlein (online) wän…“
„O Gott, o Gott“, Oma wedd gans tatterig, „du biss doch wull sachte nich woller aohne Lienen mit usen Hund loswän. Du weiß doch, dat use neie Naoberschke dor Angst vör hätt!“
Jan grinst blots: „Blödsinn! Ick menn doch gans wat änners. Aower dat wör uck nich schlimm wän. Dei olle neischkierige Tante draff us Karo ruhig maol´n bäten verjaogen!“
Oma: „Jung doch uck. Wat schall dat. Maok dat Menschke doch nich noch banger at se all is..!“
Opa will se bäten beruhigen: „Och nu laot´t dei doch. Ick mag dei, is doch´ne feine Frou.“ Un liese tou Oma: „Up dat Papier möck uck noch wull schrieben…“
Omas Oogen blitzt gewaltig. Dor treckt´n Gewitter up.
Doch dei Kinner kaomt d´tüschken. Frieda: „Wat häss du dor flüstert Opa, wullt du er schrieben? Schöön – villich noch’n Liebesbreif!“
Un lachend tou Oma: „Kann Opa dat? Hätt hei di fräuher uck Liebesbriefe schräben?“
Oma brummelt blots…
Jan kann sick nich trüggehollen: „Sowat bruukde hei bestimmt nich. Opa hätt bestimmt masse Freundinnen hat. Stimmt doch Opa, nich?!“
Opa stäötert: „Jao-jao, ick menn, ick weit nich, ao- aower wenn, dann blots toun üben, b l o t s  toun üben!“
Frieda straokt Oma aower´t Hoor: „Laot´se man schnacken. Du schass
noch wull väl mehr Verehrer hat häbbn. Aower wenn ick jou vandaoge so hör, disse Targerei. Dann fraogt man sick, worüm du Opa dann hieraot´t häss?“
Oma wedd gans verlägen un kick nao Opa raower: „Dat weit ick uck nich so genau. Hei köm immer woller an. Ick kunn mit üm schelln wi ick  wull. Dann keek hei mi mit sien bruun´n  Oogen so bädelnd an. Wi us Karo. Wat schull ick maoken..?“
Jan gans grotkotzig dortüschken: „Ja Oma, wenn man dat so hört, dann moss du, wenn Opa di nich mehr will, usen Karo hieraoten, hihihi!“ 
Oma schüddelt mit´n Kopp: „Kinner, Kinner, wat schall dat aal. Wi sütt dat ut. Häbbt gi dat Äten denn nu fardig?“
Erna: „Jao,wi sünd sowiet. Salaot moss di ute Schöddel nähm´n. Un hier häbb is´n schönet Steak för di. Wullt du dor´n bäten Ketchup tou?“
Bloutsoppen mag se nich. Moss ehr dor bäten Suusepeiter up doun“, röpp Opa raower. „Dat is wichtig, ohne dat löpp bi Oma nix.“
Kenn ick nich“ sägg Erna, „wat schall dat wän?“
Oma wedd gans tatterig: „Nu hollt doch di´n Mund. Fang dor blots nich uck noch mit an. Dat will kienein hörn!“
Doch Opa markt, dat dei Kinner neischkierig werd´t: „Suusepeiter sünd Ziepeln, kanns gout van suusen. Oma hollt dor masse van. Dat mott ick jou unbedingt vertelln.“
Hei löpp tou Höchsform up: „Wenn Oma mit ehrn Club ´ne Radfohrt maokt, staiht sei schmorns twei Stunn´n eiher up un maokt sick Botters mit Hacke- un masse Suusepeiter. Sons kann sei mit all dei ännnern, dei väl jünger sünd, nich mitholln…
Aower dann – wenn et dann wirkt – oha oha, dat schullen gi maol seihn, wi sei dann affgaiht. Dann werd´t se aal aowerhaolt..!  Un Oma suust dann vörup..!“
Nu reicht mi dat“, Oma wedd dull, „wenn du nich fors uphörs, so’n Mess tou vertelln, gaoh ick weg“.
Dei Kinner krümmt sick middlerwiele vör Lachen. „Worüm staihs du dann morgens so fräuh up, Oma“, fraogt Jan. „Du kunnst doch man aobends vörher dat Raketenfouer äten…“
Opa kraiht raower: „Blots nich, schnack ehr dat nich woller an. Hätt sei einmal maokt, morgends harn wi kiene Bettdäken mehr!“

 Oma staiht up un gaiht hendaol… Wat touväl is, is touväl!

Doch dei Kinner hollt er trügge. Nu krigg Opa wat tou hörn!
Aower dat vertell ick nächstet Maol…

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Jung un Old…

16/24 – Jung un Old… (Deil 1)

Dei Öllern sünd in Urlaub. Dei Kinner, häbbt Oma un Opa toun Middagäten inlaoen. Dei beiden frait sick, dat sei sick maol´n bäten mit junge Lüe ünnerholln käönt.

Datt du mi aower nich so väl dumm Tüg schnacks“, will Oma so´n bäten vörsorgen. „Wat du doch immer häss“, knurrt dei. „Jao, ick kenn di!“ Opa schüddelt mit´n Kopp: „Gaoh wieter..!“
Oh, dor sünd gi jo all“, kummp Erna ehr all toumäute, „vandaoge ät wi buuten. Sett´t jou dor man gau in´n Gorn an´n Dischk, dat gaiht glieks fors los.“
Oma lätt sick nich lange nödigen un sett´t sick fors an denn Gorndischk: „O fein is dat hier, hier kann man dat wull utholln.“
Opa kick noch´n bäten üm sick tou und schüddelt mit´n Kopp: „Wat hätt   sick dat aal verännert, fräuher wör dei Herd van binnen un dei Lokus buuten. Vandaoge is dat ümgekehrt..!“
Aower is dat nich schön“ sägg Erna, „hier kanns doch schön chillen.“
Oma kick ehr gans fraogend an:„Jao?“, fraogt sei nao, „wi menns du dat? Schulln wi… noch´n poor Tübbeken schillen?“
Nä-nä“, lacht Erna luut up, „ick menn chillen, affhangen un so…“
Nu rischket Opa sick: „Verstaoh ick dat richdig. Affhangen, säggs du. Schall ick wat van´n Wiem´n hangen? Bruuks du wat?  Maokt nix, ick will wull wat hollen. Wat schall´t denn wän?“ 
Neeee“, Erna wedd all´n bäten rappelig, „mien Felix bring aals mit, wat wi bruukt. Hei hätt mit all´ne Mail schickt!“
Dat häff Oma hört: “Jao? – Mähl häss du krägen. Dat is gout, dann kunn ick, wenn gi willt, noch drokke´n Kouken backen.“
Erna: „Och Oma..“
Dann kummp Felix, Ernas Freund, ümme Ecke, Hoore hoch schorn, schwattet Tüg un äöwerall Ringe…
Opa kann´t nich laoten un mennt: „Erna, wo häss denn dann funn´n? Hannelt dei mit Oltiesen ? Denn draffs aower bi´t Gewitter nich nao buuten schicken. Dor treckt dei Blitz nao. Hihihi.“
Oma stuukt Opa inne Rippen: „Nu hollt doch den Mund. Ick häbb di doch extrao sägg…“
Opa, dor verstaihs du nix van. Dat is vandaoge IN“, sägg Erna. Ick mag dat gerne liern. Tou sien Geburtsdag nächste Wäken schenk ick üm noch´n schönen Näsenring..“
Opa stäck dei Haowern: „Denn bruuks aower nich koopen. Dor kann ick hölpen, ick häbb noch´n poor schöne Krampen, dei wi fräuher för use Mutten bruukten. Dei kann ick üm dor wull ansett´n..!“
Oma gaiht dortüschken: „Nu is´t aower noug. Du kanns et doch einfach nich laoten, ’n Aohnsägel bisse!“
Sägel?“, Felix, Ernas Freund, krigg grote Oogen, „wat heit dat, ein Boot? Häss du´n Schipp, Opa?“
Wat´n Schipp?“, prustet Opa rut, „nä-na“, un hei kick schräg nao Oma räower, „nä – ick häbb´n, ick häbb blots´n ollen Damper..!“
Oha- dei Blick van Oma – dor brennt wat an…
Jetzt kummp Frieda, dei Lüttkeste, mit´n Jungen ut´n Huuse.
Opa kratzt sick so´n bäten verlägen an´n Kopp un denkt luut: „Sowat hätt´t fräuher uck noch nich gäben, Freien mit Äöwernachtung“, brummt hei.
Oma kick üm schräg an: „Wenn ick so trügge denk… Du wullst uck nie nao Huus. Un wenn ick aals toulaoten har, dann..?“
Opa kott aff: „Dann wörst du vandaoge all Urgoßoma!“
Frieda is pausenlos an gähnen. „Is wull´n bäten laode worn“, mennt Oma, „fräuher geewt dat nich. Wi sünd mit dei Häuhner nao´t Bedde gaohn!“
Frieda grinst Oma an un fraogt gans spitz: „Na – un wi biss du dann uppe Stangen kaom´n?“
Opa schüddelt woller mit´n Kopp: „Oh, oh – wat häbbt gi junge Lüe doch för´n Muulwark. Dat wör fräuher doch änners. Dor hülln sick dei jungen Lüe noch´n bäten trügge. Un dei Wichter wüdden noch rot, wenn man se ansprök..“
Markus, Friedas Freund, kick Opa so schräg an un grinst: „Ja, wer weit, wat du dei för´n Schwienkraom vertelld häss…“ 
Puuh..!

Nu gaiht dei Targereie eis richtig los. Also – bit nächstet Maol…

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Froulüe maokt Kaffeekränzchen…

08/24 – Froulüe maokt Kaffeekränzchen…  (Deil 1)

Sei draopt  sick maondaogs-nömmdaogs, bi’n Köppken Kaffee. Vandaoge sünd se bi Pastors Liese tousaome…

Liese hätt’t Waoter jüss noch man upstellt, dor kummp Kütemeiers Agnes all anstrumpeln. Sei is fräuh los gaohn, weil sei nich gout mehr toufoute is.  Aower dei Eiersde will sei alltied wän…
Oh Agnes, ick häbb’n Kaffee noch nich fardig“, is Liese gans upgerägd, „ick möss noch’n Pastor siene Büxen bügeln.“
„Nich schlimm, laot di Tied“ sägg Agnes fors, „ick wull blots wäten, bevör dei ännern kaomt, off Pastor noch wat van Braohms   Hedwig vertelld häff. Dat is jo’n Menschke, wo kann dei uck sowat vertelln…“
„Wat menns du denn“, fraogt Liese, „wat schall sei denn vertelld häbb’n?“
„Ja, van Breimeiers Hilde, dei schall doch achter ehrn Kerl her wän häbb’n.. Har sei doch rümme vertelld.?!“
Liese kick hoch: „Jao, dat häbb ick üm noch toustaoken. Dunn is hei fors los suust, nao Braohms hen. As hei trüggeköm, häbb ick noch fraogt, wat dei sägg harn. Aower ut denn Donner kriggs jo nix rut…“
„Häss dann hört, dat hei dor mit Auto vermallört is?“, fraogt Agnes.
„Nä, wiso – wat..? Och, deswägen wör hei so dörnänner. Un sien Auto hätt hei fors inne Warkstäe brocht. Mein Gott, dor bün’ck doch gornich achter kaom’n! – Wat is dor denn passeiert?“
„Hei iss mit Plaggenbühls Clemens touhoope jaogd. Up’n             Fräuhschoppen bi dei Kerls häbb se dat vertelld…“
„Ja, un– wieter? Hätt dor einer wat affkrägen? Pastor nich, dat – dat weit ick, dei läwt jo noch. Wat häff Clemens denn? Is et schlimm?“
Liese wedd immer hibbeliger. „Ligg hei in’n Krankenhuus?  Mein Gott Wicht, nu laot di doch nich aals ute Näsen trecken..“
Agnes knüfft trügge: „Du biss gout, ick kaom doch gornich tou Wort. Ick weit blots, wat mien Kerl vertelld hätt. Also, Pastor is van     Braohms Haowe kaom’n un denn Clemens, dei wull jüss vörbi fäuhert is, in’n Trecker jaogt. Häbbt jo wull beide nix affkrägen, an’n Trecker is uck wull aals heile bläben. Aower an Pastors Auto mäöt dei Lüchten kaputt wän. Mien Korl sä, hei kunn nu kien’n mehr            heimleuchten. Hihihi…“
Kitzken Libett is rinkaom’n un hätt dat Lachen van Agnes mitkrägen. Gornich daomenhaft, aower up ehre bekannte Ort fraogt sei fors nao: „Wat gifft? Wekken häbb gi dann bi’n Mors krägen?“
Agnes kick ehr grot an: „Ja, weiss du’t denn uck nich? Pastor is mit sien Auto flüschk jaogd un hätt denn…“
Libett ünnerbröck ehr: „Häbb ick hört. Aower dei Plaggenbühl hätt uck Schuld. Wenne nich bi’t Fäuhern inne Gägend rümme jaohn’n dö, har hei villich Pastor seihn kunn, as hei dor anbrusen köm. Häff Kraomers Guste mi vertelld, dei häff et seihn!“
Agnes gans naodenklich:  „Ick will hoffen,dat Pastor Hedwig eis richdig tourechte stuukt häff. Bi ehrn Joop kummp se doch aowerall mit dör. Dei arme Blout hätt doch nix tou säggen.“
„Deswägen hätt Breimeiers Hilde uck wull lichtet Spill hat“ Liese schüddelt mit’n Kopp. „Ick weit blots nich, worüm sei wat mit’n verhieraot’n Kerl anfang?“
Libett kick Agnes an: „Ja, wat menns du denn, wat dei Joop för einer iss… Von wägen arme Blout. Dei kick doch jeden Rock achterher. Mi häff hei uck all maol up Achterpand kloppt.“
Agnes:“Ja – un wat hässe maokt? Off häss di frait? Wäss ehrlich.“
„Wat denks du denn van mi..?“, Libett kick grot, „ick häbb üm scharp ankäken un sägg: Wat menns, wenn ick dat Hedwig vertell? Dann   giff et acht Daoge nur Gemeus…
Maokt nix, grinsde hei mi dunn an, ick krigg dei ganse Waken all Laiwiewerzoppen. Kann nur noch bäter wern…“
„Dat kann’ck mi denken“, Agnes rägt sick richdig up, „för’t Äten nur dat Nödigste, üm mehr Tied tou häbb’n, aower ännere wat inne Welt tou setten.“
Up maol staiht Braohms Hedwig inne Dörn: „H e e d w ig“ – kling et van aalen Sieten, „dat is aower fein, dat du kummps!“
„Jao, ick har noch wat tou doun.Ick möss mien Kerl noch’ne Soppen kaoken. Hei häff immer masse Hunger.“
Hedwig kick sick ümme – van ein’n nao’n ännern: „Wat iss mit jou? Wat iss – häbbt gi villich aower mi schnackt? Rut dormit – ick kaom dor doch achter.“
„N ä ä ä – wi kanns du doch sowat denken“, rischket sick dei dreie un kiekt gans unschullig ut…
„Ick kann mi’t aower all denken“, sägg Hedwig, „aower Pastor sien Unfall   mit Plaggenbühls Clemens. Hätte sülwes schuld – ick kann ehm   nich beduurn. Ick vertell’t jou – dei Rege nao:
Also, Pastor köm gans upgerägd bi us rin. Wi seeten jüss bi’t Äten. Ick wull ehm noch fraogen, off hei wat mitäten… – dor köm hei d‘ tüschken, frög mien Kerl, off hei äben rut gaohn kunn.Hei wull mit mi alleine schnacken. Har gornich nödig daon, weil – dann ligg             mien Kerl achtere Dörn un lustert. Ick kenn ehm doch…
Dunn füng Pastor an: Wi ick vertelln kunn, dat Breimeiers Hilde wat mit mien Kerl anfangen wullt har. Hilde wör schreiensmaote ankaom un har ehm dat vörklaogd. Sei harn doch blots ’n Kaffee drunken, weil mien Kerl ehr dortou inloort har..
Haha, dorbi kenn ick dei genau. Jedsmaol wenn se vörbi kummp, mien Kerl buten is, schnackt se üm an, wackelt mit’t Gatt un fraogt, off ick bi Huus bün. Un dann wör ick maol nich dor – dunn is et passiert. Häbb’ck Pastor so vertelld.
Ja, wat is denn passeiert, frög hei doch glatt. Ick häbb ehm blots ankäken un sägg: Ick kenn jou Kerls. Bruuks mi nich vertelln! Gi sülwes dräöft jo nich – aower dei ännern – Oha!
Dunn leggde los: Ick schull mi wat schämen un den Mund holln. Äöwerall wör ick dorför bekannt, dat ick Lüe wat andichten dö. Draihde sick üm un rut güng hei…
Un dunn is et passeiert. Hei is van Haowe bruust un liek mit’n Plaggenbühls Clemens sien Trecker tousaome jaogd. Joop leeg achter’t Fenster – hei hätt et genau seihn!“

Dortou häbbt dei ännern aower uck noch wat tou säggen!
Un wat dor sons noch tou vertelln giff, dat beschnackt wi nächstet Maol, in dat tweite Deil…


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Froulüe maokt Kaffeekränzchen…

11/24 – Froulüe maokt Kaffeekränzchen…  (Deil 2 )
Sei draopt  sick maondaogs-nömmdaogs, bi’n Köppken Kaffee. Vandaoge sünd se bi Pastors Liese.

Grote Upregung: Pastor hätt ’nen Unfall baut. Hei is mit Plaggenbühl sien Trecker tousaome jaogt.  Dei Froulüe sünd dor achterkaom’n. Weil Pastor nix sägg, verseukt dei Froulüe, dat tousaome tou kriegen. Aower ’ne Stunn’n sünd se nu all an raoen.

„Wat schall’t“, sägg Kütemeiers Agnes, „wenn Pastor nix sägg, häffe bestimmt Schuld hat!“
Libett bliff dorbi: „Aower dei Plaggenbühl har uck bäter uppassen kunnt. Kick leiwer inne Gägend rümme. Dei olle neischkierige Pint!“
Liese nappkopt: „Jao, Mini häff mi dat lessdens uck vörklaogd. Wenn hei  Fouer van Schoppen haolde, dann nur ein off twei Sack. Blots dormit hei los köm un mit sien Trecker dör’e Gägend tuckern kunn. Un ehr bleew dann dei ganse Arbeit..!“
Kraomers Guste kummp up’n Huuse tou. Liese gaiht drokke anne Dör un  haolt ehr rin: „Fein Guste, dat du maol toukiecks. Kumm man rin. Kanns us bestimmt wat Neies vertelln.“
Guste: „Ick häbb wenig Tied, wull blots’n poor Missen läsen laoten.“
Agnes d’tüschken: „Kumm man hier rin. Liese kann’t hier jo upnähm’n. Well  häfft dann nödig ? Wie sütt’t bi jou ut?“
Guste hätt sick jüss hensett’t un Liese will all dat Bouk holln, dor staiht Pastor inne Dörn: „Guste kumm mit mi in’t Büro. Sowat gaiht ännere Ohrn nix an.“ Un tou Liese dütlich: „Du weisss dat..!“

Dei Rege sitt gans bedröppelt dor. Guste gaiht mit’n Pastor mit. Un Agnes zischket liese achteran: „Dei hätt achtere Dörn staohn tou lustern. Dat wei’ck sicher.“
„Dann mäöt wi man’n bäter lieser schnacken“, giff Libett d’toubi, sons weit hei bi’t nächsde bichten mehr, as man üm vertelln will.“
Hedwig gans reguros: „Nä – bichten dou ick immer woänners. Aals bruukt hei nich wäten. Hei vertelld us uck nix!“
Liese kick ehr gans dull an: „Du weiß doch genau, dat ein Pastor ute Bichte nix säggen draff. Nu laot doch dei Präökeleie.“
Agnes wedd gans naodenklich, „ick wull doch gern wäten, wo Guste dei Missen för läsen laoten will“, brummelt sei, „bestimmt nich för Jonathans Mouder, Dor kunn se sick maläwe nich mit stall’n!“
Un tou Liese: „Wenn Pastor glieks wäge is, dann kiek doch maol in’t Bouk…“
„Hoho„, Liese rischket sick, „wat menns du wull, wenn ick dat vertell un Pastor d’achterköm. Kunn mi’n Kopp kosten, glöw mi’t“
Hedwig: „Glöw ick aower nich. Wo schall hei denn aohne di wat gewohr wern. Dei is doch noch neischkieriger as wi touhoupe. Dei frait sick doch nu all, dat hei glieks Bichte sitten kann.“
Liese: „Oh Menschke, wi kanns du blots. Wenn Pastor dat hörde…“

Kraomers Guste gaiht woller. Aal kiekt se dör’t Fenster un seiht, dat Guste bi dei Porten up Pöltz Hilde dröpp. Dei beiden mäöt sick wull masse tou vertelln häbb’n.
Agnes wedd immer tattriger: „Nu kiek eis. Jetzt häff Guste up maol Tied noug. Wat dei beiden dor wull aal beschnacken mäöt…
Aower Hilde kann mit ehr schnacken, aohne dat Pastor d’tüschken funkt. Haha, un sei mott us glieks aals vertelln!“

Hilde kummp inne Dörn un Agnes kraiht fors los: „Nu wedd’t aower Tied, dat uck endlick kummps. Un dann moss us eis maol vertelln, wat Guste sägg häff. Wi kunn’n dor nich mit schnacken, weil Pastor d’tüschken kaomen is.
Liese: „Nu man langsaom an, laot dat Menske sick doch eis maol hensetten.“
Pöltz Hilde kick fraogend hen un her: „Jao, dat is’n bäten läöter worn mit mi. Mi wör’n bäten flau, häbb mi’n bäten henlegg, un dor bin’ck wull bi inschlaopen…
Un wat mennt gi denn?“. fraogt sei wieter, Guste häff mi vertelld, dat sei sick’n lüttken Stall för Häuhner baun wulln. Nu wüss sei nich, wat dat för Häuhner wän mössen, un off ick mi dormit utkennde.“
Ja – un mehr nich?“ Agnes kick ehr ganz grot an, “ wat hätt se di denn van’n Pastor vertellt? Sei wull doch Missen läsen laoten. Häss gornich naofraogt?“
„Wat, wat schull ick fraogen. Ick wüss doch gornich, dat sei van Pastor köm. Ick dachde, sei wör bi jou wän?!“
„Jao, wör se touers.“ Agnes kick gans dull. „Dunn häff Pastor sei einfach bi us weghaolt.“
Liese: „Sei wull Missen läsen laoten. Bestimmt för dei Schwiegermouder. Frait sick bestimmt, dat sei denn Donner endlick los is.“
„Dat glöw ick uck“, spöttert Hedwig. „Dei kunn se doch gornix recht maoken. Un ehr Kerl kunn siene Mouder uck nich tourechte stöten. Dat sünd Lüe, dor kanns di nich mit stalln.“
„Ehr Brouer, dei Kouken Jan, is genau so“, giff Agnes ehrn Senf toubi. „Siene Frou is bestimmt doran storben, weil sei mit denn siene Gneisigkeit nich tourechte kaom’n is.“
Pastors Liese fang luut an tou lachen: „Jao – un stell di maol vör, wat dei mi lessdens fraogt häff?“ Sei kick hen un herr, „dei häff mi doch glatt fraogt, off ick üm nich hieraoten wull..!“
Hedwig: „Oha – dann hoff ick, dat du ehm doch wull richtig ein’n mitgäben häss?“
„Häbb mi tousaome räten, blots säggt: Junge, wenn ick maol hieraoten schull, dann bestimmt kien’n Witwer. Denn dann will ick mi denn  Kerl uck sülwes ertrecken..!“
Libett schüddelt mit’n Kopp: „Dat hei dat noch nich tougäben hätt. Dei is doch aowerall all wän. Un dorbi kick hei ut. Dei meisden Tähn’n sünd all wäge. Wenn hei lachet, sütt dat ut, as wenn in’n Döschkassen kicks.“
„Ja, wer sick dor mit affgäben dait“, Agnes treckt dei Schullern hoch, „denn kanns nich beduurn.“
Libett: „Denn moss du richdig ein’n mitgäben, wi Hedwig dat sägg. As hei maol bi mi ankratzen köm, häbb ick üm tou sägg: Wi du mi ankicks: Gaoh leiwer trügge in dien Schwienstall. Aower pass up, dat di kiener mit diene Mutten verwesselt.“
„So isset richtig“. Hedwig reguros: „So har ick dat uck maokt!“

Ja – mit dei Kerls mott ick uck wat beläwen“, klaogt Hilde. Sietdem ick Witwe bin, kummp bi masse Gesocks an. Man hätt touless buld kiene Uträden mehr.“
„Aower du biss doch’n poor Daoge bi diene Süster inne Stadt wän“, fraogt Agnes nao. „Löp dor nich wat Goues rümme..? Vertell eis maol!“
„Rümmeloopen jao, kann man wull säggen, hauptsäcklich dor in’n Stadtpark.“ Hilde kichert vör sick hen. „Einnmaol löp dor einer – dunn häbb ick dacht…“
Hedwig gans drokke: „Un, häss’n toupacken krägen?“
„Menschke, dacht – häbb ick sägg“, Hilde brüsket sick, „ick häbb dacht, dat et doch schön wör“ sei haolt deip Luft, „schön, wenn man eis maol woller in’n Arm naohmen wüdd…“
„Ja“, uck Hedwig haolt deip Luft, „dann moss aower’n bäten midde Gnade mitwirken. Weil – man sütt nich mehr so krick ut as fräuher. Un Kerls kiekt nu maol leiwer nao dat jüngere Gemeus.“
Hilde: „Nänä! Dat kann ick nich. Dat kann ick mien Georg nich andoun.“
Libett: „Tüdelüt, wenn ick so ein’n flotten Renner sehg, versöchde ick’n tou schnappen un wüdd denn uck nich vanne Bettkante stöten! Dien Georg kunn’t verstaohn un Pastor bruukt nich wäten!“

Wenn man van’n Dübel schnackt., sägg man jo wull. Aower nä – Pastor kummp rin: „Na, wi sütt et ut, ick will nu hen tou Bichte sitten. Off mott ick hier anfangen. Villich hätt sick bi jou wat upstaut.?!“
Hedwig: „Och Pastor, aals mäöt gi nich wäten. Un dann gaoh wi leiwer nao jou Konkurrenz. Dei mott doch uck wat tou doun häbbn…“
Pastor: „Mag uck wull bäter wän, dat ick dat aal nich tou hörn krigg. Wer weit, wat för’n schworet Geschütz dor up mi touköm.“
Hedwig: „Gaoht man leiwer nao dei Kerls hen. Dei staoht dor all un teuwt. Dei mäöt sicher masse affloorn. Sünd jo mit ehrn Klub nao Hamborg wän – Fischmarkt häbbse sägg.? Naja, mien Joop wulln se nich mitnähm’n. Wat dor wull aal passeiert is…“
Pastor: „Dat kunn ick jou vertelln – ick bün doch middewän!“

Wumms! – Pastor kick van ein’n nao’n ännern un sägg gans liese:
Aower dat is Beichtgeheimnis...“

Wenn du säggs, wat du denks, kanns nich immer glöben, dat du dann hörs, wat di gefallt..!



Use Kläönschnacker

Kerls hollt Fräuhschoppen…

02/24 – Kerls hollt Fräuhschoppen… (Deil 1)

Winterdag – Franz is alltied dei Eierste: „Wat is dat kold. Je öller man wedd, üm so mehr früss ein´n. Ick kann aobends nich maol inschlaopen mit mien kollen Fäute.“

-Gerd, dei achteran kummp, hätt’t mithört. Hei jaogd ers maol sien Präumken ´n poormaol hen un her un mennt gans dröge:     „Häbb gor kien Last mit. Wenn ick mien Fäute kold häbb, stäck ick´se miene Marie achtervör!“

-Franz winkt aff: Jao- jao, dien Schnack kennt wi aale. Dat hölpt mi nu aower nich… Paul – hör tou, dou us drokke ´n poor Schluck. Dat warmt van binnen nao buten.“

-Clemens kummp inne Dörn. Bernd achteran. Bernd spräck Clemens fors an:: „Nu kiek eis dei Clemens, häss di losräten? Schön, dat du eis woller toukicks.“

-„Jao, Mini is bi Pastors Liese, sei wull noch Missen läsen laoten.“

-Willi,  August, Korl un Jan kaomt an. Willi har´t noch jüss mitkrägen: „Ick häbb´t seihn, at sei dor rin güng. Wat Liese ehr wull all vertelln mott. Bit dei woller rut kummp, kanns wull besaopen wän.“

-Clemens: „Besaopen? Nä, soväl wull ick  nu uck nich drinken.“

-Bernd fang an targen: „Häss wull nich soväl bi di, wa? Diene Mini hollt di wull´n bäten kott…“

-Clemens: „Ja, dor häss recht, dann kanns du jo ein´n utgäben.“

-Bernd: „Dat wull´s woll. Fette Göse den Mors schmeern. Dat kann ick uck laoten.“

-Korl mennt gans dröge:“Och, nu laot denn Clemens doch. Hei maokt dat richdig, kann in Ruhe sien Schluck drinken, un Mini lätt vör siene arme Seele ´ne Misse läsen.“

-Fennand kummp rin. Na, biss uck hochkaomen“, fang Bernd an, „du häss´t gout, draffs lange schlaopen. Bi diene Sefa ehrn Ümfang bliff et jo länger düster inne Kaomern. Hihihi.“

-Fennand treckt sien Rock ut, sett´t sick an Dischk un sägg gans ruhig: „Dat stimmt, miene Frou is dick, aower du biss dumm. Blots – miene Frou kann affnähm´n!“

-Jonathan, dei olle Lehrer, is jüss rienkaomen un gaiht dor fors tüschken: „Nu hört up mit so’ne Käbbelei. Dat giff doch uck noch Änneres tou beschnacken…Wat holl gi dann van usen neien Kaplaon. Dei har doch vandaoge wücklich ´ne feine Prädigt.“

-Willi mennt gans dröge: „Aower laogen hätte uck. Hei häff sägg, in meines Vaters Haus sind viele Wohnungen… Stimmt nich – ick kenn siene Öllern. Dei harn blots´n lüttket Hüerhuus. Dei harn nich maol Platz för ehre Kinner!“

-Jan: „Och du Dräömel, dei mennde doch usen Hergott. Hei hätt ute Bibel vördraogen. Na, dann häss du wull fräuher inne Schoule nich uppasst.“

-„Kunn hei nich“, röpp Bernd, „hei is doch all in dei veierten Klasse             wägen Körpergröße entlaoten worn, hihihi.“

-„Datt moss du uck noch jüss säggen“, schnaut Willi trügge. „Ick seih’t noch genau vör mi. Du seets doch immer up´n lessden Platz. Wi sägg man immer: Dümmer gaiht´t nümmer!“

-Kraomers Jonathan nappkoppt un sägg liese: „Wi mien Vörgänger all sä: Wenn hier eines Daoges dei Dummen utstarwt, dann     häbbt dei Lüe et wiet bit nao’n nächsden  Naober!“

-Nu versöch Franz dor woller´n bäten Ruhe rin tou bringen: „Laot´t doch dei Targereie. Mi gefallt dat in use Karken immer gout. Wenn dei Örgel spält, dei schöne Akustik.“

-„Jao“, kummp Willi dortüschken, „ick häbb´t uck raoken, dei goue             Akustik. Dat is Punkelbrot- un Götte-Tied..!“

Franz: „Och jao, du weiß doch, laot den Wind man gout dör dei Böxen waihn, dann kann dei Doktor sick anne Morse klain!“

-„Ouh – hör mi doch up mit dei Doktors“, Willi kummp up Tour´n: Nu gaiht et dei Doktors an Kraogen.

Aower dat vertell ick dat nächsde Maol… (Deil 2)

Use Kläönschnacker

Kerls hollt Fräuhschoppen…


05/24 – Kerls hollt Fräuhschoppen… (Deil 2)

Winterdag – Dei Kerls häbbt all gout Spräkwaoter un sünd nu aower dei Doktors an lästern ...

-Willi: „Korl, worüm biss du nich mehr tougange. Ick bün dor bi usen neien Doktor wän, weil mi dei lünke Arm küllt. Dat ligg an´t Öller, mennde dei doch glatt. Ick häbb üm blots scharp ankäken un sägg, mien rechte Arm kellt nich, un dei is genau so old..!“

-August lacht luut: „Mäöt wi jo wull aal wat verkehrt verstaohn: Use Naober Clemens, is nich dei Hellste, gi kennd ehm ja, hätt´n             Unfall hat..“

-„Wat säggs du, Haoks Clemens, un´n Unfall, wi gaiht dat denn? Dei hätt sick doch mit jede Arbeit vertörnt…“

-August lacht: „Mach wull, aower´ne Kouh häff üm up siene Kloorn pett´t un hei möss in´t Krankenhuus. Use Liese is dor jo un hätt üm fraogt, off hei´n Schieber häbbn wull. Clemens har gans dröge mennt: Nä, danzen kunn hei noch nich woller, un wenn, dann nur Walzer… Ha, ha, ha!“

-„Mit dissen Doktor kaom ick uck nich tourechte“, bring Bernd vör, „man weit gornich, wat hei mennt un wat hei will…
Ick har´n anroopen, weil´t usen Vadder nich gout güng. Düerde ewig bit hei köm, dunn keeke üm an, schüddelde aal man mit´n Kopp, güng wer rut un knurrde: íck mott mien Instrumente haolln…
Ick wüss eiers gornich, wat hei mennde un schnaude üm an: Du schass üm ünnerseuken un nich Musik maoken!“

-Franz – „Ja, wenn wi nu all tougange sünd, dann schall sick use Korl uck anhörn, wat Heidners Heini mit sien Nachfolger erläwt häbben will. Off dat wücklich stimmt, off naosägg is, weit ick nich – klingen dait’t gout:
Also, Heini wör bi´n Doktor wän, hei kunn nich richdig ute Büx. Wann haben sie denn Verdauung?, har Doktor fraogt. Heini dorup: Schmorns üm sesse. Aber das ist doch gut, zwar etwas früh – aber dennoch, har Doktor mennt. Heini har dunn gans bedreuwt utkäken: Aower dat zu früh – dat is doch dat Mallör, ick staoh eiers üm säben up..!‘

-Korl hört sick dat aal an un will nich trüggestaohn: „Och jao, wi Doktors sünd all wat gewöhnt, aower wi käönt et uck: Ick häbb mi lessdens falln un möss in´t Krankenhuus. As mi dei Schwester frög, off ick verhieraot´t wör, häbb ick ehr liese tou sägg: Jao, aower dat hier wör´n Unfall…

-Jonathan kck üm an gans schräg an un schüddelt mit´n Kopp: „Mit jou kanns nich kraomen“, knurrt  hei, „mi güng et lessdens uck nich gout. Doktor häff mi gornich richdig ünnersöch, sä fors, ick möss mi´n bäten inschränken, am besten uphörn mit Rooken, Drinken…
Ick häbb blots noch sägg: Hör´t wull all, miene Frou is all dor wän..!“  

-Clemens will betaohlen. „Paul waok up. Wat kriggs?“

-Paul kummp hoch un kick üm grot an: „Wenn du´t nich weiß – taihn Maark!“, un „is Mini denn all dor?“

-Sei räkt aff un Paul mennt touless: „Am bessden, du haols ehr aff, sons riet´t sick dei Froulüe doch nich los.“

-„Nee, nee – dat laot ick ick leiwer nao.“ Clemens schüddelt mit’n Kopp. „Villich draop ick dann’n Pastor noch. Dor häbb mi lessdens all mit hat.“

-„Wat?“, Franz, man kennt üm ja, wedd gans neischkierig. „Wat, dor kann man sick mit vertörnen? Häss ehm targt?“

-„Wat heit targt“, knurrt Clemens. „Ick mag einfach kiene Schlauschnacker. Hei köm bi us, bekeek usen neien Acker un mennde: Nu kiek eis an, wat man doch aals mit Gotts Hülpe henkriegen kann…

 Mi flög et dunn rut: Dann hars du hier maol kaom´n schull, as dien Chef hier allein an kraomen wör! Wäge wör hei.“

Franz up siene fromme Ort: „Bäten fosse wör´t jo. Aower wenn Mini ‚n poor Missen läsen lätt, schall´t wull woller gout wän.“

-Cl. „Häbb dacht: Beseuk maokt Fraide. wenn nich bi’t Kaom’n – nä nä, häbb achteran roopen: Wör nich so mennt!“

-Bernd d´tüschken: „Jetzt moss d´doch hen. Ick seih jüss, dat fang an tou räng´n, off schneien. Weer wedd leiper…“

-Nu wüdd Jan gans iewerig: „Wat säggs du? Oh Gott, wat för´n Mallör!“

-Willi – „Wat häss du denn nu för Käelte? Rängt di´t wo dör?

-„Nänä“, stäötert Jan, „miene Frou is doch mit ehrn Club nao´n Dings…- nao’n Wiehnachtsmarkt inne Stadt fäuhert…“

-Willi: „Ja un? Dei G´schäfte sünd doch vandaoge aopen. Dann kann se dor doch rin gaohn, wenn´t rängt…“

-Jan keek üm gans grot an: „Ja, dat is doch dat Mallör..!“

Sophie röpp ute Käöken: „Paul, Äten is fardig. Schmiet dei Lüe rut!“

-Dei Gäste kennt dat all un lacht blots. Ein nao’n änner betaohlt un dormit is dei Sönndaogs-Fräuhschoppen vörbi…


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