Wo heitde dei noch

Häbbt dei Richter richtig richtet..

 Häbbt dei Richter richtig richtet.. KW 36

Dann häbb ick noch´n poor Daoge länger miene Ruhe…
Eine resolute Frou stünd vör Gericht un har dusend Uträden, worüm sei woller klaut har. Denn Vörsitter wüdd´t tou bunt, hei sä: „Mi reicht´t, immer woller dat Süfftige. Fakt ist, 2 Döüsen klaut. Dat giff 2 Wäken Dauerarrest!“
Achter inne Bank seet ehr Kerl. Hei har sons nich väl tou säggen un dachde: Jetzt wedd‘t Tied. „Herr Richter, Herr Richter“, wiesde hei up, „dat will ick noch man sägggen: Lessdens hätt se uck noch ‘ne Kiste mit 24 Flaschen Beier klaut. Gäw ehr man drokke dei 24 Wäken toubi..!„

Laot dei wat doun…
Ein Kerl schall bi‘ne Bank inbraoken häbbn un sitt in Untersuchungshaft Siene Frou schriff üm, off sei all denn Gorn ümmegraoben schall, wo dei Kartuffeln rinschäölt. „Üm Gott´s Willen, blots nich“, schriff hei trügge, „dor häbb ick jo dat Geld vergraoben..“.
Nao‘ne Tiedlang schriff sei woller, dat dei Polizei wull denn Breif läsen hätt un denn ganzen Gorn ümmegraoben hätt.
„Siehste“, schriff hei dunn woller trügge,“nu kannste Kartuffeln planten…“

Hinnerk staiht woller vör Gericht… „Ein Geständnis werden wir strafmildernd berücksichtigen“ hörd hei. „Jao-jao“, giff hei trügger, „denn Schnack kenn ick. Dor bin‘ck all maol up rienfalln.“

Guste is anklaogt, aower änner Lüe Gerüchte inne Welt sett‘ tou häbbn. Dei Richter fraogt ehr nao ehrn Familienstand. Sei blinzelt üm an: „Ick bin immer noch tou häbbn, wenn gi dat mennt…“

Dei sünd utknäpen… In Gefängnis hätt et ’ne Panne gäben un einige Gefangene sünd utbüxt. Nao poor Stunnen hätt Heini, dei neie Wärter, dei woller infangen. Dei Upseher fraogt üm, off alle taihn woller dor sünd..“Wieso taihn“, fraogt Heini trügge, „wi häbbt aower mehr mitbrocht..!“

Korl wörn gansen Schlauen…Hei dachte sick, wat Heini kann, dat kann ick uck un har sick as Upseher bi’t Gefängnis vörstellt. „Na, wi is dat“, wedd hei fraogt, „kaomt gi uck mit  schwierigen Gefangenen tourecht?“ „Dat is äöwerhaupt kien Problem“, mennt Korl gans dröge, „wer nich pariert, flügg rut..!“

Naja, dann is doch aals vörnänner!

Wo heitde dei noch

So moss dat maoken…

So moss dat maoken… KW 35

Dei Kellner ünnerhollt sick: „Worüm läss du denn Kerl an dien Dischk dor besaopen herümmehangen? Schmiet üm doch rut.“
„Nä, nä – gornich schlimm, denn jedsmaol wenn hei wach wedd, dait hei van neien betaolen. Glieks  wekk ick üm dat drütte Maol…“
Hätt nich klappt… Pastor wull dei Lüe bäten anrögen un leggde ein Hunderter in denn Klingelbühl/denn Opferkorf. Naoher frög hei’n Köster, dei mit denn Korf rundgaohn wör, off dat wat brocht har. „Ja“, sä dei, „ick mösse dauernd up‘n Finger kloppen, dormit ick denn Schien behollen kunn…“
Dei häff dat all seihn: Up Majorka draopt sick twei olle Schoulkollegen. „Na“, sägg dei eine, „biss du uck noch an studeiern? Maoks villich‘ne Studienreise?“ „Nä, ick bin up Hochtiedsreise.“ „Un wo häss diene Frou?“ „Dei is bi Huus bläben. Sei har dat hier aal all seihn..!“
Gans ingebildet: Sefas Süster Lisa kummp ut‘n Urlaub trügge un praohlt ehr wat vör: „Ach wör dat schön. Du glöws gornich, wi ick ümschwärmt wüdd.“ Mennde Sefa: „Ja, ick häbbet uck hört, dat dor‘ne Mückenplaoge wör..!“
Teppich kloppen… Naoberschke: „Worüm schellst du dien Kerl bi´t Teppichkloppen immer ut?“ „Dann wedd hei dull un kloppt bäter!..“

So spält dat Läben…   
Oma wedd ut‘n brennendet Huus haolt. Dei Füerwehr hölpt ehr uppe Lettern. „Jetzt moss dei Tähn‘n bäten tousaom bieten“, mennt ein Füerwehrmann. „Oh Gott“, sägg Oma, „dann man woller trügge, mien Tähn‘n leegt noch uppe Kommoude..!“
Wat för´n Äsel: Lisa vertellde Tant Mia van ehre Hochtiedsreise. „In Mexiko häbbt wi‘ne Äselstour maokt. As wi jüss up‘n Barg körn‘n, wüdd dei Äsel störrisch un hätt mi rünnerschmäten.“ Tant Mia kick grot: „Dann har‘ck mi fors woller scheiden laoten..!“
Wat gans Besünneres… Dei Schandarm tou denn nich anmellten Straotenmusiker: „Das geht nicht. Jetzt müssen sie mich begleiten.“ „Oh fein“, sägg dei, „wat willt wi denn spälen?“
Hinnerk staiht woller vör Gericht… „Ein Geständnis werden wir strafmildernd berücksichtigen“ hörd hei. „Jao-jao“, giff hei trügger, „denn Schnack kenn ick. Dor bin‘ck all maol up rienfalln.“
Villich toulaote… Bennard un Harm draopt sick nao lüttke füfftaihn Johr eis woller. „Kiek an Bennard, wie gaiht, biss du uck einspännig bläben?“ „Nä, ick fäuher all‘n gans Tied tweispännig. Ick häbb all vör fiew Johrn hieraot‘t.“„Jao, wann häss dann dien Fraou kenn‘n lehrt?“ Bennard kick gans bedreuwt ut: „Naodem ick‘se hieraot har..!“
„15 Jaohr sünd wi jetzt all tousaome“, sägg sei, „willt wi nich endlich hieraoten?“ Sägg hei: „Menns denn, us nimmp noch einer…“
In välen Ehen wör‘t bäter, wenn dei Frou weniger räden un dei  Kerl öfters touhörn dö…

Wo heitde dei noch

Dei besünneren Utstattungen…

Dei besünneren Utstattungen… KW 30
Us Naober hätt sick ein neiet Auto toulegg – ein Auto mit „allen Schikanen“ – sägg man wull. Stolt köm hei dor mit vörfäuhern. Natürlich häbb ick dat düchtig bepraohlt: „Is uck bestimmt düer wän“, sä ick touless, un „häss denn hier van den hiesigen Händler köff? Ick häbb so einen dor lessen in Schaufenster seihn. Junge Junge, dei is nich billig!“
Hei haolde deip Luft: „Jao, mags wull säggen. Aower wenn dat dei Pries wän wör… – aower dunn kömen aal dei sog. Aufpreise, ick sägge di’t!“.

„Dor weit ick wat“, sä ick, „villich kanns du dei uck maol wat verkoopen. Dann maoks dat wi Baohlen Bernd.“ Un dann häbb ick üm disse G’schichte vertelld:

„Baohlen Bernd har siene Buureie dichte bi Bräm’n. Sien Hoff har hei plietsch up’n Stand, un nu har hei sick uck ein neiet Auto köff. Dei Vertreter har üm uptelld, wat so’n  Auto aal kunn, un Bernd har’t affnickt.
Hei wör annerförsick ein gansen Ruhigen, aower as dei Räknung köm mit aaö dei „Aufpreise für Sonderausstattung“, wüdd hei d’vergrellt bi.

Teuw eis, dachde hei bi sick, jou krigg ick uck bi d’ Büx. Rein toufällig har einer van dei hohen Herrn van dei Autofirma ’n lütt Anwäsen,’ne Hüereie, up’n Lanne un sick van üm’ne Kouh köff…

Also schreew hei uck so’n saftige Räknung:
Kuh – Standardausführung -Grundpreis…………………..4.000,–   DM
-zweif. Ausführung (schwarzweiss) –  Aufpreis……….. …..500,–   DM
-Rindlederbezug……………………………………………….300,–   DM
-Milchbehälter für Sommer- u. Winterbetrieb………………..200,–   DM
 -4 Zapfhähne zu je 50,– DM………………………………….. 200,–   DM
-2 Stoßstangen, verhornt zu je 35,– DM……………………..100,–   DM
-Fliegenwedel, halbautomatisch…………….. ……………….100,–   DM
-Düngevorrichtung – BIO-Ausführung   ………………………100,–  DM
-Allwetterhufe, vierfach…………………………………………..100,–  DM
-Zweikreisbremssystem (vorne und hinten)………………….800,–  DM
-mehrstimmige Signaleinrichtung……………………………….200,–  DM
-verschließbare Halogenaugen………………………… ……..300,–  DM
-Vielstoff Futterverwerter …………………….. …………. …..2.500,– DM
  = Totalkuh in gewünschter Ausführung………………..9.400,– DM

                        * Zahlbar ohne Nachlass ! ! !

Wo heitde dei noch

Wat för’n Mallör mit denn Verkehr…    

Wat för’n Mallör mit denn Verkehr…     KW /27

Bollmanns Libett will´n Führerschien maoken….„Dat maok ick mit Lünks“, wör sei van sick äöwertügt. Doch wi dat in Läben so is, dei eiersde Panne, dei Erste Hilfe Kurs wackelt all. Dei Leiter fraogt: „Wat maokt gi mit ein‘n, dei ein Hitzschlag krägen häff?“ Libett äöwerlegg kott, wi stünd dat noch in dat Heft, un sägg: „Ick legge ehm in‘n Schatten un maok‘n kolt..!“

„Na Libett, häss du dat bi dei Fohrprüfung aals richtig maokt?“, fraogt ehre Naoberschke, as sei trügge kummp. „Schinnt so,“ schnaut sei trügge, „dei Fohrlehrer sä, ick schull üm dei Kunsstücke noch maol wiesen...“

Nu hätt sei et bi’t drütte Maol doch schafft. Sei köfft sick ein gebruuktet Auto un düst los. Toufällig wedd dor´ne neie Telefonleitung legg un dei Arbeiters klattert jüss dei Masten hoch. „Oh Gott“, denkt sei, „häbbt dei aal Angst, so schlecht fäuher ick doch gornich…“

Nu kummp sei mit ehre Kiste inne Verkehrskontrolle…  Dei Polizist äöwerprüft dat Auto:„Dei Tachometer is doch kaputt, dor weiss doch nich, wi schnell du fäuhers“, muult hei Libett an. „Ick gaoh woänners nao“:sägg Libett ruhig, „bi füfftig fang dei Stosstangen an tou klappern, bi 80 dei Dörns un bi Hunnert Oma´…“

Dat wör’t vandaoge. Denn Computer isset tou heit worn, hei will nich mehr…

Wo heitde dei noch

Wat man aal so sägg…

Up jeden Pott passt’n Deckel, off för jeden Deckel giff et uck ein Pott.!’   KW /26

Wat sä dei Bürgermeisterup up dei Fraoge, wat üm am schwörsten füllt: „Dumme Fraogen stellen kann jeder, aower up schlaue Fraogen dumme Antworten gäben, dor hört all mehr tou..!
Wat sä dunn dei Reporter tou den Bürgermeister: „Ick wüss’t jo wull. – Et reicht anschien’ nao nich, Blödsinn tou schnacken, man mott uck inne Politik gaohn..!“
Un dat sä Opa immer: Suup di vull un frät di dick, aower holl dien Muul aower dei Politik!

Wat sä dei Frou, as ehr Kerl an ehr rümme nörgelde: „Fräuher har ick di van Harten gern. Nu liggs mi quer in’n Maogen..!“
Wat sä dei Kerl, as siene Frou üm sien Fähler maol woller vörhüllt: „Gi Froulüe häbbt doch ‚n schlecht Gewäten, gi vergät’ nix..!“
Wenn Mannslüe sick nao dei Hochtiet so verholln, as in dei Verlobungstied,  dann geew dat halw so väl Scheidungen – aower doppelt so väl Pleiten..!

Wat sä man fräuher, wenn man feinet Wich draopen ha:„Ick häff ‚ne schöne Breifmarkensammlung. Wullt dei maol seihn?“
Wat sägg man vandaoge:„Ick häff mi’n neien Wecker köfft, wullt du denn morgen fräuh maol klingeln hörn?“
Wat sä Opa, as dei Enkelin van himmlische Liebe schwärmde: „Himmlisch? Sowat is gefährlich. Dat is wi bi Sternschnuppen. Touers bisse sien Stern. Un naoher bisse üm schnuppe..!“

Wat sä dei Junggeselle, worüm hei nich hieraoten wull: „Ehe is doch nur ein Verseuk, Probleme tou lösen, dei ick gornich häbb..!“
Wat sä dei Köster, as hei aower dei Ehe vertellen schull: „Unverheiratete sind ledig. Verheiratete erledigt..!“

Wat sä dei Frou, at man ehr frög, wie man up eine langjöhrige Ehe baun kann: „Bi mi wörn dat twei Bäuker – dat Kaokbouk van Mouder un dat Scheckbouk van Vadder..!“
Wat sä dei Kerl, as man üm vertellde, wat hei in besaopen Kopp sägg har:„Alkohol mott wat mit Froulüe tou doun häbben. Wenn man dor touväl van krigg, schnackt man dummet Tüg..!“

Un wat sä Sokrates: Dei Klouke lernt ut aalen un van jedem, dei Normaole ut sien Erfohrungen un dei Dumme weit aals bäter!

Wo heitde dei noch

Dat Lutter Heimaotlied…  

Dat Lutter Heimaotlied…   KW 24/26

In Ollenborger Mönsterland, nich wiet van Herrenholt,
is mi ein Dörpken gans bekannt, dor greut‘ mi Lutten stolt.
Un kummps du hier maol eis vörbi, dann kiek doch einmaol rin,
dann weiß du uck wi schön dat is, un dat bereus du nich…

Refrain: In Lutten, in Lutten, dor gäw ick di mien Wort.
Wer einmaol dor eis waohnet hat, dei will nich woller fort:

Un wer ein echter Lutter is, egaol off Jung off Dern,
dei käönt uck alle düchtig fiern, dor kanns du väl van lern.
Un wenn dann Karms, dei Birse is, dann wedd et kunterbunt,
wenn Jung un Old dorbi dann is, dann gaiht et richtig rund.
Refrain: In Lutten, in Lutten…

Dat lüttke Dörp, dat Lutten, hätt soväl Schick un Charm,
dor deilt man Leid un Fraide, egaol off riek off arm.
Hier greut man sick, hier sitt dat Hart noch up denn rechten Fleck,
hier kann man noch erläwen, dat lüttke Quentcken Glück!
Refrain: In Lutten, in Lutten…

Wo heitde dei noch

Schlaue Kinner ut Paddewat…

Schlaue Kinner ut Paddewat …  KW 22/26

1.Deil: Fiddi weit et am besten… 

Wer is dei Bäöwersde… Dei Jungs inne Schoule praohln ümme Wette. Sägg dei ein’n: „Wi häbbt ein Pastor inne Famülge – dor sägget wi Hochwürden tou.“ Dei Nächsde wull´t bäter käön’n: „Wi ein Bischoff, – dei heit Exillensch..“ Fiddi, maol woller Heidners Fiddi, settde natürlick dor noch einen drup. Hei kratzde sick so’n bäten achtert Ohr un sä gans wisse: „Wenn use Opa nachts midde Bettmüssen herümmebistert, säggt bi us aale „oGott oGott“..!“

Dat is´ne ännere Karken… Dei Jungs ünnerhollt sick: „Wi häbbt  bi us twei Karken. Eine katholschke un eine evangelschke.“„Ja – un wo gaoht jou Lüe sönndaogs hen?“ Fiddi:„Use Pappen gaiht nao´n Fräuhschoppen..“

Dat glöw ick nich… Fiddi haolt för siene Tante Medizin. Dei Aptheiker giff üm eine Flasche un mennt: „Vor Gebrauch gut schütteln!“ Fiddi dorup gans dröge: „Ick glöw nich, dat Tante Frieda sick dat gefalln lätt..!“

Dei Hund lügg… Tante Mine möss för Fiddi siene Täöge immer herhollen. Sei wör maol woller tou Beseuk, un Fiddi leggde fors los: „Weiß du all, Tant Mine,dat use Hund lügg“, sä hei . „Dei Hund lügg, wo giff’t denn sowat?“, frög dei trügge. „Kann ick die bewiesen“, sä  hei – un gans luut tou den Hund: „Wie sprekk  dei Katt?“ „Wau“, geew dei Hund woller trügge. „Siehste“, sä Fiddi, „dei Hund lügg!“  

Inne Schoule…Dei Köster „Et giff uck gans lustige un witzige Tiere. Wer kann mi ein Beispill säggen?“ Fiddi wiest up: „Dat Perd, dat veräppelt dei gansen Straoten.“

Gout räken kann Fiddi nich. Dei Köster will üm dat verklorn: „Wenn diene Mamm´ taihn Appel up jou fiew Kinner verdeilen will, dann..?“ Fiddi ünnerbrök üm: „Dann maokt sei dorvan Appelmous..!“

Klouk is doch, wer bloß dei Hälfde glöwt, wat hei hört. Noch klouker is, wer markt, wekke Hälfde dei richdige is…

Wo heitde dei noch

Wat man so beläwt…

Wat man so beläwt… KW 21/26

„Mott ick för dei Kinner uck betaohlen?“ frög dei Frou denn Schaffner. „Ünner sesse nich“, kummp dei Antwort. „Gout“, sägg dei Frou, „ick häbb nur fiewe…“

„Lessde Nacht har ick‘n komischen Droom“, vertellde Bernd denn Doktor,“ick wörn Bulle un har‘n gansen Hoopen Hai fräten“.
„Na un“, sä dei Doktor, „dat is doch nich schlimm“. „Doch, doch“, sä Bernd, „nächsden Morgen wör dei Matratze los…“

Twei Buurn gaoht inne Stadt spaziern. Eine Frou kummp vörbi un eine dicke Parfönwulke schwäwt achteran.
„Ick wull maol gern wäten“, schnüffelde dei eine, „wat dei wull fräten hätt…“

„Ick häbb leider jou Katte äöwerfäuhert“, kummp ein Autofohrer bi Harms an. „Natürlich mott un will ick di dei ersetten…“
„Dann kumm man fors mit inne Schürn“, sägg Harms, „kanns fors anfangen, Müüse tou fangen…“

Dat is`n Drömer… „Wat häbb ick van Nacht drömt, dei ganse Nacht – un dat aals up Englisch“, klaogd Bernd. „Wat häss denn drömt?“ fraogt Jan. Bernd: „Wat weit ick. Ick kann kien Englisch. Häbb doch kien Wort verstaohn..!“

Jan tou Bernd: „Wi biss du tou so‘ne Frou kaomen?“ Bernd: „Per Anhalter!“ „Wi gaiht dat denn?“ „Gans einfach, ick häbb üm ehre Hand anholln..!“

Hein wedd fraogt, wann hei dann dei fliegenden Ünnertassen seihn har. „All veier Wäken nao dei Hochtied“, mennde hei.

Hubert maokt  toun eiersden Maol Urlaub up ‚n Lanne. Dor kann man uck‘n Perd för‘t Riern utleihn‘n. „Wi lange kann ick dat beholln?“, frogt hei nao. „Dat is gans ünnerschiedlick“, mennt dei Buur, „dat aowerlaot wi immer dei Peer..!“

Wenn dat man gout gaiht.?!

Allgemein

Unkel August is för Nachhaltigkeit…

KW 14/26 – Unkel August läwt g’sund un is för Nachhaltigkeit...

Bi us in Café geew et interessante Gäste. Einer dorvan wör “Unkel August”. So räden üm aal Lüe an. Wi hei wücklich heitde, weit ich nich. Aower wenn hei köm, geew et immer masse Spaoss. Lüe wat uptoubinn’n mök hei am leiwsten.

Unkel August wör ein besünnern Typ, Eigenpeiter säggman wull. Van wat Neien hüllt hei nix, aals neimeutschken Kraom, sä hei immer. Hei sülwes wör ein Tüftler, baude manchmaol wat tousaome, wat man gornich för möglich hollde.

So wör dat uck mit E-Bike, Pedelec un so’n Kraom. “Is aals tou düer, dat kann ick bäter”, wör sien Schnack. Wat mök hei? Hei har in sien Schoppen noch ein gans ollet Rad mit ein lüttken Motor, “Hilfsmotor” off “Maria Hilf” sä man fräuher dortou. Denn har hei woller flott krägen. Dat Problem wör, dat dei olle Tweitakter nich bloß furchtbor knatterde, sünnern uck heller qualmde. “Bliew dor mit wäge”, heitde dat immer.

Aower Unkel August wüdd sick tou hölpen. Hei baude sien Schiddiwat ümme, mit Gasantrieb?!”, so sä hei. “Aower Gas is doch genauso düer”, heitde dat fors, as hei dor mit anköm. “Nee nee, dat is Biogas”, mennde Unkel August,  “ick vertell jou dat”, un dachde bi sick, nu wick ehr so richdig ein upbinn’n.

“Gi willt doch aal so modern wän, „gesund und umweltbewußt” läben”, mennde hei, “ick gaoh uck midde Tied. Ick ät väl Fisch un Gemüse, nähm – weil et einfacher is, dann ‘nen Rollmops, dor is dat Gemüse all drin.

Ick bin uck för Nachhaltigkeit, ät imer Fischbrötchen mit väl Ziepeln. Dei sünd sehr nachhaltig, un ick kann mit mien Eigenandeil an Biogas uck noch billiger fäuhern!”

Wer’t nich verstaohn hätt, kann ick bloß noch Unkel August nachhaltige Maohltied empfählen…

Wo heitde dei noch

Dei Breif an’n Kaplaon…

Dei Breif an’n Kaplaon… KW 7/26

Vandaoge häbb ick us ollet Familienalbum dörbloort. Dor hätt Tant Marie näben Biller uck lüttke G’schichten mit affheftet. Eine hätt mi et besünners andaon. Et hannelt sick üm ein Kaplaon,  dei in ein ännert Dörp versett’t wern schull un dor eine Hushöllerschke söcht har. Finao ut dat Dörp möss dat wull hört häbben un har üm dissen Breif schräben:

Ährwürdiger Herr Kaplan,

wie meine Freundin Marie mich schreibt, werden sie verschickt un müssen ein eigene Hushöllung anfangen. Was Marie mich da vorschlägt, gefällt mich gut, nämlich bei ihnen Hushöllerschke zu werden.
Das würde mich gerade jetzt gut passen, da meine Schwiegerin, ein schlimmes Biest, mein Leben gans suur macht.
Auch die Blagen sind gor nicht nett zu mich, wie sich das gegen eine Tante gehört. Sie sagen immer, ick hätte keinen mitgekriegt un davon wäre ick ekelig.
Das stimmt aower nich, denn ick habe immer herumgerüngelt un mich, toun Beispiel bi Hein‘s Lui gans oft hengekrägelt, un er hat doch nicht angebissen.
Letztens sagte so ein Rotzlöffel sogar zu mich, ick täte auch die Gewitters machen. Sowiet is das schon gekommen.
Ick bin im gouen Alter, na eben so umme Füfftig herum. Das paßt ja auch ganz gut, weil sie ja noch ganz jung un nich erfahren sünd. Ick habe auch keine Bekanntschaften und will von den Mannslüe nix mehr wissen.
In all den Arbeiten bin ick perfäkt. Ick kann ganz gut kochen, am besten Arfkensoppen mit Schwienepöötges un – steert.
Nun weiß ick nicht, wo sie hinkommen. Im Goorn bin ick gut. Aalen (=jauchen) tu ick selber. Wir könnten eine Kauh halten. Mölken kann ick auch gut.  Dann hätten wir auch die Kaffemölk umsüss.
Hühner wollen wir aber auch halten. So selbstgelegte Eier sind immer frisch un nich so teuer. Ick tue ja auch gans sparsam wirtschaften. Sollen wir uns auch nicht ein Schwienken halten? Da konnte ick immer besonders gut mit umgehen.
Ick täte ihnen auch gut was mitbringen für den Huushalt. Ick habe noch gutes Potschelaon von meine Oma. Dann habe ick auch noch manch Rullen Linnen, die ick mir für alle Fälle mal angeschafft habe. Aber leider bin ick ja Jungfrau geblieben. Un, dormit ick dat nich vergesse, ick habe für die Utstüür uck noch 24 Laken für uns.

Nun bitte ick ihnen, tun sie Ihre Backbeern man ruhig mit miene zusammenschmeißen. Es soll ihnen auch nich gereuen. Ick kann alles, wat sie nun auch wohl wollen:  das Grobe un uck das Feine.
Ick erwarte ihnen stündlich zu besichtigen!

Na – wenn dat kiene Bewerbung is… Pack man fors tou!

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