Oma Threschken waohnde all lange in Mönsterland. Aower gebörtig köm se ut Vechte. Dat seet ehr so in Blout, dat sei, wenn sei uck all‘n Tacken öller wör, noch jeds Johr nao Stoppelmark möss.
Wie immer fäuherde sei dor midde Baohn hen. Uck dit Johr. Sei har sick in‘n Abteil kommoudig tourecht sett‘t, as dei Schaffner köm. „Ihre Fahrkarten bitte!“ Dissen Kommandoton kennde sei. Sei haolde ehre Korten rut un geew üm dei.
„Diese Fahrkarte ist nicht gültig“, hörde sei, „diese Karte ist für‘ne normale Beförderung. Wir sind hier aber in einem Schnellzug“, köm dor achteran.
Oma keek üm’ne Tiedlang an un sä gans langsaom: „Dat is doch gans einfach tou kriegen. Sägg doch denn Fohrer, hei schull wat langsaomer fäuhern..!“
Kategorie: Wo heitde dei noch
10.08.25
Up‘n Schoulplatz häbbt sei sick mit Steine schmäten.
„Worüm häbbt gi denn trüggeschmäten un mi nich roopen“, fraogt dei Lehrer dei lüttken Jan.
Jan keek üm schräg an: „Menns denn, du hars dei bäter draopen?“
03.08.2025
Urlaub up‘n Lanne…
Hubert will sick‘n Perd för‘t Riern utleihn‘n. „Wi lange kann ick dat beholln?“, frogt hei nao. „Dat is gans ünnerschiedlick“, mennt dei Buur, „dat aowerlaot wi immer dei Peer..!“
Jan hätt sick’n Zimmer up’n Buurnhoff söcht. Dei Buur bepraohlt dei Vördeile: „Bi us wäss schmorns van‘n Haohn weckt!“ Jan: „Gout – dann stell denn Haohn man up säben Uhr..!“
27.07.2025
> Wat ute Praxis: Dei Richter fraogt Jan: „Ick will jetzt wäten, wi old sei sünd. Wann häbbt gi Geburtsdag?“ „Worüm schall ick dat säggen“, sägg Jan, „gi dout mi doch nix schenken…“
>“Gefallt di‘t hier in Urlaub“, fraogt dei Kerl siene Frou. „Jao, bün spraoklos!“ „Gout“,mennd hei, „dann bliewe fors twei Wäken!“
20.07.2025
Vertell eis maol…
Korl: Worüm wullt du di dann van diene Frou scheiden laoten?“
Jan: „Weil se jede Nacht dör dei Kneipen treckt!“
Korl: „Is sei Alkoholiker?“
Jan: „Nä, sei söch mi…“
13.07.2025
< Disse Wäken bin ick bi dei „Kläönschnacker“ – up vörige Siet
Lutter „Heimaotlied…“ – un dat „Hölskenlied“
15.06.2025/KW25-Lutter Heimaotlied… – nao dei bekannten Melodie – up Platt vörschlaon van BJ
In Ollenborger Mönsterland, nich wiet van Herrenholt, is mi ein Dörpken gans bekannt, dor greut‘ mi Lutten stolt.
Un kummps du hier maol eis vörbi, dann kiek doch einmaol rin, dann weiß du uck wi schön dat is, un dat bereus du nich…
Refrain: In Lutten, in Lutten, dor gäw ick di mien Wort. Wer einmaol dor eis waohnet hat, dei will nich woller fort:
Un wer ein echter Lutter is, egaol off Jung off Dern, dei käönt uck alle düchtig fiern, dor kanns du väl van lern.
Un wenn dann Karms, dei Birse is. dann wedd et kunterbunt, wenn Jung un Old dorbi dann is, dann gaiht et richtig rund.
Refrain: In Lutten, in Lutten…
Dat lüttke Dörp, dat Lutten, hätt soväl Schick un Charm, dor deilt man Leid un Fraide, egaol off riek off arm.
Hier greut man sick, hier sitt dat Hart noch up denn rechten Fleck, hier kann man noch erläwen, dat lüttke Quentcken Glück!
Refrain: In Lutten, in Lutten…
(22.6.25-KW26) Un weil wi dei Melodie nu all kennt, passt dortou uck dat „Hölskenlied…„
Vör Johren wör’t, dor güng’n wi noch mit Hölsken inne Stadt. Un uck as Kinner inne Schoul, dor schnackden wi noch Platt. Us Vaoder sä: „Nu hör eis Mamm’, wat wör dat fräuher schön, dor harn wi aale Hölsken an un dei wörn so bequem…
(Kehrreim): Hölsken harn wi aale, breie un uck schmaale, Hölsken mit un aohne Leer, kolle Fäute geewt nich mehr!
Wull’n sönndaogs wi spazieren gaohn, in’n Buschk, in Wald un Feld, dann harn wi ale Hölsken an, för Schouh harn wi kien Geld. Un wör’n wi dunn uck noch so arm, dat dö us gornich weh, dei Fäute han wie puschewarm – alles wör okay…
(Kehrreim): Hölsken harn wi aale …
Toun Foutball späl’n wör’n dei uck gout, up’n Hoff un äöwerall, un güng’n maol wer dei Schieb’n kaputt – mit einen luuten Knall. Us Vaoder keek dann ut dei Dörn – un sehg us aal dor staohn, un sä: Wat is’t doch för’n Mallör, dat häff maol wer kien’n daon…
(Kehrreim): Hölsken harn wi aale…:
Toun Mölken in den deipen Stall, hörn Hölsken uck dortou, gi wät’t jo wull un kennt uck all, dat möck man nich mit Schouh. Un seet dei Katt eis bi dei Mölk, schmeet ick ehr’n Hölsken naoh, dann wör se eig’tlick tou beduurn, doch gi käönt mi verstaohn…
(Kehrreim): Hölsken harn wi aale…:
Nu is dat daon mit Klipp un Klapp, in Käök un up dei Daol, dei Hölsken hangt nu an dei Wand, mit Bläümkes gäl un faohl. Dor werd’t sei ehrt un nie mehr schüürt, mit Sand un Seipen bruun, un drögt uck nich mehr achtert Huus, up Mouders Lattentuun…
(Kehrreim): Hölsken harn wi aale…
08.06.2025
Marie is anklaogt, aower änner Lüe Gerüchte inne Welt sett‘ tou häbbn. Dei Richter fraogt ehr nao ehrn Familienstand. Sei blinzelt üm an: „Ick bin immer noch tou häbbn, wenn gi dat mennd´t…“
1.06.2025
Dat glöw ick nich:
Hein haolt för siene Tante Medizin. Dei Aptheiker giff üm eine Flasche un mennt: „Vor Gebrauch gut schütteln!“
Hein dorup gans dröge: „Ick glöw nich, dat Tante Frieda sick dat gefalln lätt..!“
25.05.2025
25.05.2025 – „Gefallt di’t hier in Urlaub“, fraogt dei Kerl siene Frou. „Jao, ick bün spraoklos! “ „Gout“, mennd´t hei, „bliewe fors twei Wäken…“
18.05.2025 – Ünnerich inne Schoule: „Wie heit‘t dei drei Eisheiligen?“ Korl meld‘t sick: „Schöller, Langnese un Oetker!“