Jung un Old…

16/24 – Jung un Old… (Deil 1)

Dei Öllern sünd in Urlaub. Dei Kinner, häbbt Oma un Opa toun Middagäten inlaoen. Dei beiden frait sick, dat sei sick maol´n bäten mit junge Lüe ünnerholln käönt.

Datt du mi aower nich so väl dumm Tüg schnacks“, will Oma so´n bäten vörsorgen. „Wat du doch immer häss“, knurrt dei. „Jao, ick kenn di!“ Opa schüddelt mit´n Kopp: „Gaoh wieter..!“

Oh, dor sünd gi jo all“, kummp Erna ehr all toumäute, „vandaoge ät wi buuten. Sett´t jou dor man gau in´n Gorn an´n Dischk, dat gaiht glieks fors los.“

Oma lätt sick nich lange nödigen un sett´t sick fors an denn Gorndischk: “O fein is dat hier, hier kann man dat wull utholln.”

Opa kick noch´n bäten üm sick tou und schüddelt mit´n Kopp: “Wat hätt   sick dat aal verännert, fräuher wör dei Herd van binnen un dei Lokus buuten. Vandaoge is dat ümgekehrt..!”

Aower is dat nich schön“ sägg Erna, „hier kanns doch schön chillen.“

Oma kick ehr gans fraogend an:„Jao?“, fraogt sei nao, „wi menns du dat? Schulln wi… noch´n poor Tübbeken schillen?“

Nä-nä“, lacht Erna luut up, „ick menn chillen, affhangen un so…“

Nu rischket Opa sick: „Verstaoh ick dat richdig. Affhangen, säggs du. Schall ick wat van´n Wiem´n hangen? Bruuks du wat?  Maokt nix, ick will wull wat hollen. Wat schall´t denn wän?” 

Neeee“, Erna wedd all´n bäten rappelig, „mien Felix bring aals mit, wat wi bruukt. Hei hätt mit all´ne Mail schickt!“

Dat häff Oma hört: “Jao? – Mähl häss du krägen. Dat is gout, dann kunn ick, wenn gi willt, noch drokke´n Kouken backen.“

Erna: „Och Oma..“

Dann kummp Felix, Ernas Freund, ümme Ecke, Hoore hoch schorn, schwattet Tüg un äöwerall Ringe…

Opa kann´t nich laoten un mennt: „Erna, wo häss denn dann funn´n? Hannelt dei mit Oltiesen ? Denn draffs aower bi´t Gewitter nich nao buuten schicken. Dor treckt dei Blitz nao. Hihihi.“

Oma stuukt Opa inne Rippen: „Nu hollt doch den Mund. Ick häbb di doch extrao sägg…“

Opa, dor verstaihs du nix van. Dat is vandaoge IN“, sägg Erna. Ick mag dat gerne liern. Tou sien Geburtsdag nächste Wäken schenk ick üm noch´n schönen Näsenring..“

Opa stäck dei Haowern: „Denn bruuks aower nich koopen. Dor kann ick hölpen, ick häbb noch´n poor schöne Krampen, dei wi fräuher för use Mutten bruukten. Dei kann ick üm dor wull ansett´n..!“

Oma gaiht dortüschken: „Nu is´t aower noug. Du kanns et doch einfach nich laoten, ‘n Aohnsägel bisse!“

Sägel?“, Felix, Ernas Freund, krigg grote Oogen, „wat heit dat, ein Boot? Häss du´n Schipp, Opa?“

Wat´n Schipp?“, prustet Opa rut, „nä-na“, un hei kick schräg nao Oma räower, „nä – ick häbb´n, ick häbb blots´n ollen Damper..!“

Oha- dei Blick van Oma – dor brennt wat an…

Jetzt kummp Frieda, dei Lüttkeste, mit´n Jungen ut´n Huuse.

Opa kratzt sick so´n bäten verlägen an´n Kopp un denkt luut: „Sowat hätt´t fräuher uck noch nich gäben, Freien mit Äöwernachtung“, brummt hei.

Oma kick üm schräg an: „Wenn ick so trügge denk… Du wullst uck nie nao Huus. Un wenn ick aals toulaoten har, dann..?“

Opa kott aff: „Dann wörst du vandaoge all Urgoßoma!“

Frieda is pausenlos an gähnen. „Is wull´n bäten laode worn“, mennt Oma, „fräuher geewt dat nich. Wi sünd mit dei Häuhner nao´t Bedde gaohn!“

Frieda grinst Oma an un fraogt gans spitz: „Na – un wi biss du dann uppe Stangen kaom´n?”

Opa schüddelt woller mit´n Kopp: „Oh, oh – wat häbbt gi junge Lüe doch för´n Muulwark. Dat wör fräuher doch änners. Dor hülln sick dei jungen Lüe noch´n bäten trügge. Un dei Wichter wüdden noch rot, wenn man se ansprök..“

Markus, Friedas Freund, kick Opa so schräg an un grinst: „Ja, wer weit, wat du dei för´n Schwienkraom vertelld häss…“ 
Puuh..!

Nu gaiht dei Targereie eis richtig los. Also – bit nächstet Maol…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert